Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren e.V.

Der EVVC repräsentiert über 600 Veranstaltungszentren, Kongresshäuser, Arenen und Special Event Locations in Europa. Veranstaltungsplaner und Zulieferbetriebe ergänzen das Spektrum und machen den EVVC so zum vielseitigsten Netzwerk der Branche.

Großes Interesse am künftigen „Veranstaltungsfachwirt“ (IHK)

Deutscher Industrie- und Handelskammertag verabschiedet in den Rhein-Main-Hallen Rahmenstoffplan für neuen Beruf

Die offizielle Verabschiedung fand quasi hinter verschlossenen Türen in den Rhein-Main-Hallen Wiesbaden statt - und hat doch große Auswirkungen auf die Zukunft der Veranstaltungsbranche: In monatelanger Arbeit wurde der neue Beruf des „Veranstaltungsfachwirt" kreiert und nun konnte der vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) erstellte Rahmenstoffplan fertiggestellt und verabschiedet werden. Holger Syhre, neuer Geschäftsführer der Rhein-Main-Hallen Betriebsgesellschaft, wertet die Verabschiedung des Rahmenstoffplans als großen Erfolg. „Endlich haben Veranstaltungskaufleute die Möglichkeit einer weiterführenden Ausbildung", so der Chef der Rhein-Main-Hallen, der selbst aktiv am Zustandekommen des neuen Berufsbildes beteiligt war.

Als Leiter des Fachbereiches „Aus- und Weiterbildung" im Europäischen Verband der Veranstaltungs-Centren (EVVC) hat Holger Syhre den neuen Beruf „Veranstaltungsfachwirt" mit aus der Taufe gehoben und dabei auch eng mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) zusammengearbeitet, mit dem es sich auf eine neue Prüfungsordnung zu einigen galt. „Bis zum Jahresende soll der von dem DIHK erstellte und verabschiedete Rahmenstoffplan fertig sein, bereits Anfang 2009 soll es mit der Ausbildung losgehen können", sagte Syhre. Die Ausbildung zum Veranstaltungsfachwirt umfasst insgesamt 660 Stunden und endet mit der Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK). Aspiranten für die Ausbildung sind Veranstaltungskaufleute, denen damit eine zusätzliche Qualifikationsmöglichkeit an die Hand gegeben wird, die sie etwa zur Gründung einer eigenen Veranstaltungsagentur befähigt.

In einer Zeit, in der Veranstaltungszentren zunehmend im Mittelpunkt des Interesses stehen und darüber hinaus auf ständige Veränderungen flexibel reagieren können müssen, sind die Aussichten für die zukünftigen Veranstaltungsfachwirte vielversprechend. Vom Erfolg des neuen Berufsbildes ist Holger Syhre überzeugt und wird in seiner Ansicht etwa vom Verband der deutschen Messewirtschaft (AUMA) bestärkt, der ebenfalls großes Interesse für die Veranstaltungswirtschaft bekundet und bei der Erarbeitung des Rahmenstoffplans mitgewirkt hat.