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22.05.2012 | 00:00 Uhr | Sie befinden sich hier: Aktuelles | News aus Verband und Branche | Artikel: KfW weitet Förderumfang deutlich aus

KfW weitet Förderumfang deutlich aus

Die KfW hat die Förderung im Programm „Sozial Investieren – Energetische Gebäudesanierung“ auf alle Nichtwohngebäude der kommunalen und sozialen Infrastruktur erweitert. Bisher war der Förderumfang ausschließlich auf Gebäude der Bildungsinfrastruktur beschränkt. Nun bietet das aus Bundesmitteln besonders zinsverbilligte Programm gemeinnützigen Organisationsformen (einschließlich Kirchen) zusätzlich günstige Finanzierungsmöglichkeiten für die energetische Sanierung von Kultureinrichtungen, Krankenhäusern, Behinderteneinrichtungen und Vereinsgebäuden.

Voraussetzung für eine Förderung durch die KfW: Die Gebäude müssen in den Geltungsbereich der Energieeinsparverordnung 2009 eingeschlossen und vor dem 1. Januar 1995 fertiggestellt worden sein. Neben der bisherigen Förderung von energetischen Einzelmaßnahmen und einer Komplettsanierung zum  "KfW-Effizienzhaus 100“ wird es zukünftig die anspruchsvollere Förderstufe „KfW-Effizienzhaus 85“ geben. Für diese neue Förderstufe steht – im Vergleich zum „KfW-Effizienzhaus 100“ – ein deutlich höherer Förderbetrag von bis zu 600 Euro pro Quadratmeter Nettogrundfläche zur Verfügung.

Die Förderstufe „Maßnahmenpaket“ wird ab dem 1. April nicht mehr angeboten, jedoch ist auch zukünftig die Förderung von Einzelmaßnahmen möglich. Die Anforderungen an solche Einzelmaßnahmen werden an die technische Entwicklung angepasst und führen im Einzelfall zu einer moderaten Erhöhung des Anforderungsniveaus.

Erfolgreiche Bilanz der Konjunkturpakete
Als Reaktion auf die Wirtschafts- und Finanzkrise rief die Bundesregierung zwei Konjunkturpakete zur Stabilisierung der Binnenkonjunktur ins Leben. Insbesondere das zweite Konjunkturpaket setzte einen Schwerpunkt im Bereich kommunaler Investitionen. Die Befragungsergebnisse des KfW Kommunalpanels 2009 und 2010 zeigen, dass die Kommunen die Konjunkturmittel intensiv genutzt haben. Gerade Städte und Gemeinden mit einer schwierigen Haushaltssituation profitierten überdurchschnittlich von den Mitteln aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung – auch weil sie, je nach Bundesland, weniger Eigenmittel aufbringen mussten oder die notwendigen Eigenmittel gestundet wurden. Im Ergebnis konnte so ein kleiner Teil der kommunalen Investitionsrückstände abgebaut werden.


Den vollständigen KfW-Infobrief zum Thema finden Sie hier als Download.