Das darmstadtium ist ein Vorzeigeobjekt für Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und intelligente Energienutzung. Ein weiterer Schritt, das darmstadtium noch klimafreundlicher zu gestalten, ist die Kooperation mit der gemeinnützigen Klimaschutzorganisation atmosfair. atmosfair wurde 2003 aus einem Forschungsprojekt des Bundesumweltministeriums gegründet. Die gemeinnützige Klimaschutzorganisation unterstützt von der UNO zertifizierte Klimaschutzprojekte (Solar-, Wasserkraft-, Biomasse- oder Energieeffizienzprojekte) in den Entwicklungsländern.
Als Klimafreundlicher Tagungsort übernimmt das darmstadtium Verantwortung und tritt für seine Kunden, Veranstalter und Gäste ein und kompensiert alle stationären CO2- Emissionen der Veranstaltungen im darmstadtium für das Jahr 2012.
Für Veranstalter wird auf der Homepage des darmstadtiums ein CO2-Rechners angeboten, mit dem alle weiteren CO2- Emissionen, die durch An- und Abreise, Catering, Übernachtung und Logistik entstehen, einfach und schnell errechnet werden können. Der Nutzer hat anhand dieses Ergebnisses die Möglichkeit, diese entstandenen Emissionen auszugleichen und seine Veranstaltung klimafreundlich zu gestalten.
darmstadtium und Ökostrom – Verlängerung des Ökostromvertrags
Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Ökostromanbieter Entega und dem darmstadtium ist vorausschauend bis 2015 verlängert worden. Entega bietet CO2-frei erzeugten Strom aus regenerativen Quellen wie Wind- und Wasserkraft, Solarenergie und Biomasse an. Hierbei gilt die Firma Entega als ein Vorreiter einer CO2-freien Energieversorgung und ist damit ein wesentlicher Teil für das klimafreundliche Gesamtkonzept des darmstadtiums. Quantifizierbar bedeutet dies eine Entlastung der Umwelt durch die Vermeidung von 1.700 Tonnen CO2 pro Jahr.
Die ausgezeichneten baulichen Voraussetzungen des darmstadtiums bedingen einen durchdachten Energiefluss. Dieser beginnt auf dem Dach mit der Photovoltaikanlage, die ebenfalls zur Vermeidung von 120 Tonnen CO2 pro Jahr beiträgt und endet unter der Erde mit dem Erdkanal. Außenluft und Erdwärme werden in einem Windkanal zusammengebracht, der im Sommer abkühlt, im Winter erwärmt. Die Nutzung des Regenwassers wird über die trichterförmige Calla des Hauses gesammelt. Dieses wird zur Verdunstungskühlung sowie als Brauchwasser verwendet. Die Holzhackschnitzelanlage liefert die Energie für das Kühl-und Heizsystem. Zusammen mit dem Ökostrom von Entega wird ein großer Teil der regenerativen Energieträger genutzt und rundet das Gesamtkonzept für Nachhaltigkeit / Ressourcenschonung des darmstadtiums ab.
www.darmstadtium.de
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