Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren e.V.

Der EVVC repräsentiert über 600 Veranstaltungszentren, Kongresshäuser, Arenen und Special Event Locations in Europa. Veranstaltungsplaner und Zulieferbetriebe ergänzen das Spektrum und machen den EVVC so zum vielseitigsten Netzwerk der Branche.

KölnKongress verbucht höchsten Umsatz seit Firmengründung

Das Jahr 2011 war für KölnKongress ein sehr erfolgreiches Jahr mit einer erneut hohen Auslastung in allen Objekten. „Wir konnten nahtlos an unser gutes Bilanz-Ergebnis von 2010 anknüpfen und sind überaus zufrieden mit dem Kongress-Jahr 2011“, so KölnKongress-Geschäftsführer Bernhard Conin. Die Anzahl der Veranstaltungen bei KölnKongress ist leicht rückgängig, da ein Großteil an Rahmenveranstaltungen auf Grund des turnusmäßig wechselnden Messeprogramms weggefallen ist. Gleichzeitig ist die Gesamt-Auslastung der KölnKongress-Räume im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Anzahl der Besucher ist nahezu gleich geblieben. Mit dem Beginn der Generalsanierung der Flora Köln im September 2011 rückt auch ihre Wiedereröffnung etwas näher.


Zahlen und Fakten zum Kongress-Jahr 2011

KölnKongress konnte den Umsatz mit voraussichtlich 12,5 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr (2010: 11,26 Millionen) um 11 Prozent steigern. Damit ist es der höchste Umsatz seit Gründung von KölnKongress. Bernhard Conin, Geschäftsführer der KölnKongress GmbH: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Jahr 2011. Unsere Locations waren durchgängig gut ausgelastet. Wir sind auch jetzt schon sehr optimistisch für das Jahr 2012 und hoffen, das hohe Niveau der letzten Jahre halten zu können.“


Auslastung, Veranstaltungen und Besucher

Im Jahr 2011 wurden in den Räumen von KölnKongress 1.943 Veranstaltungen durchgeführt. Davon waren 1.057 Kongresse, Tagungen, Gesellschafts- und Kulturveranstaltungen, Börsen, Ausstellungen und 886 Rahmenveranstaltungen zu den Messen.
Die Veranstaltungen wurden von 1.021.000 Gästen besucht.

2010 waren es auf Grund einer hohen Anzahl an Rahmenveranstaltungen zur Bildungsmesse „didacta“ insgesamt 2.637 Veranstaltungen mit 1.046.000 Besuchern.

Die Auslastung der KölnKongress-Objekte liegt 2011 bei 361 Tagen und hat sich im Vergleich zu den letzten Jahren noch gesteigert (2010: 352 Tage, 2009: 354 Tage).


Die Veranstaltungs- und Besucherzahlen der einzelnen Objekte:

Im Congress-Centrum Koelnmesse waren es 1.215 Veranstaltungen (davon 886 Rahmenveranstaltungen und 329 Congressveranstaltungen) mit insgesamt 344.000 Besuchern. Darin sind die 46 Veranstaltungen im Staatenhaus am Rheinpark mit rund 78.000 Besuchern enthalten.
Im Gürzenich Köln fanden sich bei den 227 stattgefundenen Veranstaltungen 167.000 Besucher ein.
Im Tanzbrunnen Köln wurden 430 Veranstaltungen von 502.000 Besuchern besucht.
In den sonstigen Objekten (Bastei, ZooLocation und Zeughaus) fanden 71 Veranstaltungen mit insgesamt 8.000 Besuchern statt.
In der Flora Köln fanden wegen der geplanten Generalsanierung keine Veranstaltungen statt.


Bedeutung für die Stadt Köln

Kongresszentren haben eine hohe Bedeutung für die Stadt.
Kongressteilnehmer geben den Großteil ihrer durchschnittlichen Ausgaben nicht im Kongresszentrum selbst sondern in der Stadt aus. Damit tragen Veranstaltungshäuser erheblich zum ökonomischen Ergebnis jeder Kommune bei. Tourismus-Dienstleister wie Hotellerie, Gastronomie, Taxi- und Busunternehmen und auch der Einzelhandel profitieren davon. Auf diese Weise sichern Veranstaltungszentren Arbeitsplätze und machen einen Standort durch die Vielseitigkeit von Veranstaltungsarten auch für Besucher von Außerhalb und für Neuansiedlungen von Firmen wirtschaftlich attraktiv. Kongresse können zudem Initialzündungen für Messen sein.
„Mehr als die Hälfte der KölnKongress-Veranstaltungen machen Kongresse und Tagungen aus. Wir sind in dieser Veranstaltungsart also gut aufgestellt und bringen kongressspezifische und langjährige Erfahrung mit“, so Bernhard Conin.



Umfrage der Hochschule Heilbronn und des degefest e.V.:

Kongress-Planer entscheiden bei der Standortwahl nach einigen wenigen aber knallharten Fakten.

•    Infrastruktur - sehr wichtig ist die Anbindung des Veranstaltungshauses an unterschiedliche Verkehrswege.
Innenstadtnah gelegen sind die KölnKongress-Locations sehr zügig auf allen Verkehrswegen erreichbar. Mehrere Autobahnen befinden sich in direkter Nähe, der Kölner Hauptbahnhof und der ICE-Bahnhof Köln Messe/Deutz sind sogar von einigen der KölnKongress-Locations fußläufig erreichbar, die Flughäfen Köln/Bonn, Düsseldorf und Frankfurt sind bequem mit dem ICE oder dem Auto zu erreichen. Auch an die öffentlichen Verkehrsmittel sind alle Häuser optimal angebunden. Ausreichend Parkplätze gibt es in unmittelbarer Nähe und es stehen rund 29.000 Hotelbetten zur Verfügung, teilweise sind sie in wenigen Gehminuten erreichbar.


•    Zusätzlich muss ein Veranstaltungshaus durch seine Atmosphäre und Funktionalität überzeugen.
Die KölnKongress-Locations bieten Rheinnähe, Domblick, Indoor und Open-Air, Strandfeeling, Urwaldatmosphäre, museales, historisch-traditionelles und gleichzeitig hochmodernes und exklusives Ambiente, Congress-Centren mit variablen Kapazitäten – und alles mit Veranstaltungstechnik auf höchstem Niveau. Atmosphäre und Funktionalität sind in den vielseitigen KölnKongress-Locations garantiert.

•    Weiterhin ausschlaggebend ist das Stadt-Image.
Köln zieht die Wirtschaft und Wissenschaft an und immer mehr große Firmen und Konzerne lassen sich in Köln nieder. Mit 1. Mio. Einwohnern ist Köln viertgrößte Stadt Deutschlands. Köln ist Medienmetropole, Kulturstadt und Studentenstadt.



ifo-Studie

Die ifo-Studie von 2008 belegt: Kongresse, Tagungen und Events leisten einen bedeutenden Beitrag zu den wirtschaftlichen Effekten der Region. Die direkten und indirekten Produktionseffekte der KölnKongress GmbH führen laut der ifo-Studie zu einem bundesweiten Umsatz von rund 386 Millionen Euro, davon fallen ca. 273 Millionen Euro alleine auf Köln. Dies bedeutet, dass 1 Euro Umsatz bei KölnKongress zu Ausgaben in Höhe von 22,95 Euro in Köln führen. Der Stadt Köln stehen aus diesen Umsätzen ca. 2,8 Millionen Euro an direkten Steuern zu.

Für das Jahr 2012 hat KölnKongress eine neue ifo-Studie in Auftrag gegeben. Bereits in den Jahren 2003 und 2007 hat das Institut für Wirtschaftsforschung der Universität München die Ifo-Studie für die KölnKongress GmbH durchgeführt, die jeweils im darauffolgenden Jahr veröffentlicht werden. Das Institut hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Wirtschaftspolitik des Landes zu analysieren. Im konkreten Fall der KölnKongress GmbH, ist es das Ziel, die wirtschaftliche Bedeutung von KölnKongress im Raum Köln, im Land Nordrhein-Westfalen und in Deutschland im Vergleich zu den letzten Jahren zu überprüfen und festzuhalten.  Zusammengefasst soll die Entwicklung von KölnKongress im wirtschaftlichen Bereich von 2003 an über 2007 bis heute nachvollzogen und analysiert werden. Die Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts wird zurzeit durchgeführt und wird voraussichtlich im Herbst 2012 veröffentlicht.



Ausblick auf das Jahr 2012

Bauprojekt: Flora Köln

Die Flora Köln, mitten im Botanischen Garten gelegen, musste 2009 wegen der geplanten Sanierung für Veranstaltungen geschlossen werden. Im September 2011 hat der Umbau des denkmalgeschützten Gebäudes begonnen. Im Zuge der Generalsanierung und der Umbaumaßnahmen erhält die Flora ihr im Zweiten Weltkrieg zerstörtes Kuppeldach zurück. Durch den Umbau werden auch zusätzliche Kapazitäten geschaffen: Der Festsaal, der Eingangsbereich und das Saal-Foyer werden vergrößert, unter der neuen Dachkonstruktion wird ein weiterer Veranstaltungssaal entstehen. Insgesamt wird die „neue“ Flora 2000 Personen Platz bieten verteilt auf fünf Räume mit einer Kapazität von 50 bis 850 Personen.
Im Februar 2012 werden zunächst die noch nötigen Rückbaumaßnahmen abgeschlossen. Dann wird mit dem Aushub für den neuen Anbau und für die Lagerräume unterhalb der Terrasse begonnen. Weiterhin werden neue Decken, Wände und Stützen eingezogen und das Mauerwerk Innen als auch Außen erneuert. Das Richtfest des neuen Tonnendachs wird voraussichtlich im Spätsommer 2012 sein, geschlossen wird das Dach bis zum Jahreswechsel. 2012 wird auch mit der Rohmontage für die Klima- und Lüftungstechnik und die aktuelle Sicherheits- und Brandschutzeinrichtungen begonnen.
Nach der Wiedereröffnung, voraussichtlich Anfang 2014, kann die Flora wieder für Tagungen, Präsentationen, Bälle, Hochzeiten, Karnevalsveranstaltungen und gesellschaftliche Veranstaltungen genutzt werden und wird das KölnKongress- Portfolio an Räumlichkeiten wieder perfekt ergänzen.   

www.koelnkongress.de