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Sanierung für OsnabrückHalle bestätigt - Kein Neubau in Planung

Der im Sommer 2011 durch den Rat der Stadt Osnabrück gefasste Beschluss, die OsnabrückHalle zu sanieren, wurde im Dezember 2011 bestätigt. Ein Neubau, bestehend aus Arena und angeschlossenem Veranstaltungszentrum, wurde verworfen.

Nachdem im Sommer 2011 der Rat der Stadt Osnabrück die Sanierung der in die Jahre gekommenen OsnabrückHalle bestätigt hatte, hatte Boris Pistorius, Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück, eine Machbarkeitsstudie mit Vergleichsrechnung in Auftrag gegeben. Die Kosten der rund 18 Mio. Euro für die Sanierung sollten einem Neubau, bestehend aus Arena und angeschlossenem Veranstaltungszentrum, gegenüber gestellt werden.

Noch vor der Abstimmung dieser Ergebnisse im Rat zum Ende des Jahres musste die Idee des Neubaus verworfen werden. Die Eigentümer des zu entwickelnden Grundstücks am Güterbahnhof, auf dem der Neubaukomplex geplant wurde, konnten sich nicht mit der Stadt über eine Verkaufssumme oder eines Pachtzins einigen. Entsprechend konnte der Rat der Stadt Ende Dezember keine Entscheidung zwischen Neubau oder Sanierung fällen, die bereits beschlossene Sanierung wurde somit bestätigt.

Parallel zur Ausarbeitung der Machbarkeitsstudie wurde die Vorbereitung des VOF-Verfahrens für die Sanierung vorangetrieben. Aufgrund der Komplexität und Größenordnung des Ausschreibungsprojektes hinkt der ursprüngliche Zeitplan um rund zwei Monate hinterher. Zwei unterschiedliche Baukörper aus verschiedenen Epochen, die hohen Qualitätsansprüche an die energetische Verbesserung sowie nicht vorhersehbare, vergaberechtliche Fragestellungen bei der Ausschreibung sind Gründe für die Verzögerung.

Die Stadtverwaltung prüft nun zusammen mit der OsnabrückHalle, inwieweit der ambitionierte Zeitplan unter Berücksichtigung der notwendigen Planungsgenauigkeit und Kostensicherheit eingehalten werden kann: Der Zeitplan für die Sanierung ist realistisch, aber auch ambitioniert.
Der erste große Sanierungsabschnitt, welcher einen neuen Haupteingang bestehend aus einem gläsernen Portal und Vorfahrt, innen mit großzügigen und modernen zentralen Garderoben- und Sanitäranlagen ausgestattet sowie eine Komplettsanierung des großen Europa-Saals und der gesamten Haus- und Veranstaltungstechnik auf modernstem Standard umfasst, soll von März bis August 2013 realisiert werden. Diese Planung nimmt unter anderem auch Rücksicht auf den Veranstaltungskalender der OsnabrückHalle, um dann zu den attraktiven Monaten im Herbst und Winter 2013/14 wieder am Markt zu sein.

Sollten die in der Ausschreibung agierenden Architekturbüros zu dem Schluss kommen, dass die rund zwei Monate Verzögerung der Ausschreibung Auswirkungen auf den Sanierungszeitraum oder die Kosten haben sollten, müsste möglicherweise eine Verschiebung der Sanierung mit Rücksicht auf den Veranstaltungskalender der OsnabrückHalle um ein Jahr auf 2014 ins Auge gefasst werden.
Die konkrete Darstellung beider Alternativen mit einer realistischen Risiken- und Chancenabwägung unter Einbeziehung der im Auswahlverfahren benannten Architekturbüros, wird dem Rat der Stadt Osnabrück im ersten Quartal 2012 noch einmal zur Entscheidung vorgelegt.

Nun bleibt abzuwarten, ob 2013 oder 2014 saniert wird. Festgehalten werden kann jedoch, dass die Sanierung definitiv kommen wird. Das ist auf jeden Fall ein großer Schritt in die richtige Richtung für die
OsnabrückHalle und Osnabrück. Positive Auswirkungen für das Veranstaltungsgeschäft wird er ohne Zweifel mitbringen.

www.osnabrueckhalle.de