Mannheim, der Geburtsort des Automobils, feierte das 125-jährige Jubiläum von Carl Benz benzingetriebenen Motorwagen im Spätsommer mit autosymphonic, einem multimedialen Spektakel mit einer Komposition für Orchester, Chor und verschiedene synchronisierte Autoklänge, die auf 80 sorgfältig ausgewählten Fahrzeugen live gespielt wurden. Um die 17.000 Zuschauer in diese außergewöhnliche klangliche Inszenierung eintauchen zu lassen, setzte die POOLgroupaus Emsdetten ein massives Surround-System bestehend aus 296 Meyer Sound self-powered Lautsprechern ein, die alle mit Meyer Sounds D-Mitri digitaler Audio Plattform vernetzt und gesteuert wurden.
Die Veranstaltung fand auf dem großen Mannheimer Friedrichsplatz statt, der für das Layout der Inszenierung eine besondere Herausforderung für Sounddesigner Stephan Diebel von projekt|werk aus Stockstadt darstellte. Das Publikum war in einem Halbkreis um einen zentralen Brunnen plaziert, die Musikerbühne befand sich auf der einen Seite und die "Auto-Ensembles" waren sowohl innerhalb als auch rund um den Zuschauerraum platziert.
"Ich wollte das Publikum vollständig mit den Autoklängen und dem Orchester sowie den elektronische Sound-Effekten umgeben", sagt Diebel. "Außerdem wollte ich, dass jedes Auto lokalisiert werden kann, wenn es gespielt wird. Das erforderte ein äußerst anspruchsvolles Surround-System."
Vom System wurden außergewöhnliche Leistung und Klarheit gefordert, da zur Veranstaltung neben dem orchestralen Part auch ein Konzert der Söhne Mannheims gehörte.
Um diesen außergewöhnlichen Anforderungen gerecht zu werden, konfigurierte Diebel ein System aus 12 Haupt-Arraytürmen mit jeweils 12 bis 14 geflogenen MILO Line Array Lautsprechern mit 4 bis 9 700-HP Subwoofern als Unterstützung im Bassbereich. Abgerundet wurde das System mit zwei geflogenen Arrays bestehend aus 10 M'elodie Line Array Lautsprechern und vier 700-HP Subwoofern pro Seite, während weitere Konfigurationen aus insgesamt 58 CQ-2, UPA-1P und JM-1P Lautsprechern alle äußeren Publikums- und VIP-Bereiche abdeckten. Ein Galileo Lautsprecher Management System mit acht Galileo 616 Prozessoren übernahm die Systemsteuerung und -optimierung.
"Das MILO System war der Schlüssel, um einen so großen Zuschauerraum zu umschliessen und dem Publikum das volle Frequenzspektrum des Symphonie-Orchesters zu bieten", sagt Diebel.
Diebel verwies auch auf die Vorteile von Meyer Sounds D-Mitri Digitaler Audio Plattform, die sowohl Signal Matrixing als auch die vernetzte Signalverteilung bietet. "D-Mitri erlaubt ein klar strukturiertes Management der Vielzahl von Surround-Kanälen", sagt er. "D-Mitri erwies sich, insbesondere in Anbetracht der kurzen Probenzeit, als äußerst flexibles Werkzeug für die Erstellung eines guten Mixes aus einer so großen Anzahl von Signalen."
Projektmanagerin Christina Guth vom Veranstalter mannheim:congress GmbH stellt fest: "Wir waren mit dem Klang der autosymphonic sehr zufrieden. Ich persönlich war von dem Zusammenspiel von Auto und Symphonieorchester fasziniert, da ich so etwas noch nie zuvor gehört habe."
Die Mannheimer autosymphonic wurde vom zypriotischen Komponist Marios Joannou Elia konzipiert und komponiert, und von Horst Hamann, der auch für seine visuellen Effekte in Filmen wie "The Matrix" und "Solaris" bekannt ist, mit atemberaubenden Video- und Lichtelementen in Szene gesetzt. Das SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg und das SWR Vokalensemble aus Stuttgart wurden von Johannes Harneit geleitet, 113 Schüler von Mannheimer Schulen spielten die Live-Autoklänge.
www.meyersound.de
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