Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren e.V.

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Hiller-Gruppe trotzt der weltweiten Finanzkrise – Halbjahres-Umsätze stabil

Trotz der weltweiten Finanzkrise hat die Schwarzwälder Objektmöbel-Manufaktur Hiller-Gruppe in Kippenheim (Ortenaukreis) in den ersten sechs Monaten dieses Jahres ihren Umsatz behauptet. Wie Geschäftsführer Jürgen Dreher am südbadischen Stammsitz des innovativen Unternehmens mitteilte, lag der Umsatz, gemessen am Ergebnis des Vorjahres, teilweise über und teilweise nur minimal unter diesem Niveau. Erst 2008 hatte Hiller mit 35 Millionen Euro einen Umsatzrekord in der Firmengeschichte verbucht. „Trotz der Finanzkrise und entgegen des Branchentrends zu Kurzarbeit und Sparpaketen ist es uns gelungen, die positive Entwicklung von Hiller fortzusetzen. Bei uns gibt es weder Entlassungen noch Kurzarbeit, die Auftragslage ist stabil und deshalb denken wir auch nicht an Personalabbau. Gemeinsam mit unseren hervorragenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die deren Einsatz vorbildlich ist, streben wir die Marktführerschaft an“, berichtet Jürgen Dreher.

Nach Angaben des Geschäftsführers der Hiller-Gruppe, die an den Standorten Kippenheim bei Lahr sowie in Lockenhaus im Burgenland (Österreich) produziert, blieb die Zahl der Beschäftigten mit 215 trotz der für die Branche schwieriger gewordenen wirtschaftlichen Bedingungen konstant. 2008 war die Zahl der Mitarbeit um knapp 20 Prozent gestiegen. „Wir wollen auch künftig junge Menschen ausbilden und die Zahl unserer Mitarbeiter erhöhen. Das sind unsere Investitionen in die Zukunft“, erklärt Jürgen Dreher.

Die Hiller-Gruppe hat derzeit einen Export-Anteil von 23 Prozent. Wichtige Absatzmärkte sind Österreich, Frankreich, die Schweiz und die Benelux-Länder. Die Fertigungstiefe der designorientierten Manufaktur wurde, entgegen dem Branchentrend, auf 74 Prozent weiter ausgebaut. „Wir bekennen uns zum Standort Deutschland und werden weiterhin an unserem Stammsitz in Kippenheim produzieren, wobei wir fast ausschließlich heimische Hölzer verarbeiten“, betont Jürgen Dreher.

Durch die von der Ideenschmiede Atelier Schneeweiss, einer hundertprozentigen Hiller-Tochter, entwickelten Innovationen kann Hiller bedarfsgerechte Lösungen entwickeln, Neuheiten realisieren und auf den Markt bringen. Daneben strebt Hiller weitere Designpreise für seine Spitzenprodukte an: Das jüngste Kind, der in der Stresemann-Serie von Stardesigner Michael Morten Neumayr (Kalifornien) entwickelte frei schwingende Barhocker, wurde bereits mit dem Good Design Award und dem DDC-Award ausgezeichnet sowie für den IDEA-Award und den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2010 nominiert. 
  
Mit einer Produktion von mehr als 250 000 Stühlen und mehr als 40 000 Tischen pro Jahr gehört die Hiller-Gruppe zu den drei größten Herstellern von Objektmöbeln in Europa. Zu den Kunden der Schwarzwälder Manufaktur zählen Messen, Kongresszentren, Kirchen, Pflegeheime, soziale Einrichtungen, Vollzugsanstalten Sportarenen und Flughäfen. Das Unternehmen hatte 2005 den österreichischen Marktbegleiter Braun Lockenhaus übernommen.
   
www.hiller-moebel.de