Die Messe Frankfurt lebt bereits lange ein Leitbild der sogenannten Corporate Social Responsibility (CSR). Im Mittelpunkt stehen dabei die vier Themenfelder Umwelt/Nachhaltigkeit, Soziales/Arbeit/Beschäftigung, Bildung/Wissenschaft und Kunst/Musik/Design/Kulturerbe/Sport. Darüber hinaus haben viele der weltweiten Konzernveranstaltungen Schwerpunktbereiche wie Recycling, Wasserwirtschaft, Abfallentsorgung, Energiesparen und Ökotextilien. Auch bei Veranstaltern von Kongressen auf dem Gelände wie z.B. der 13. Internationalen Passivhaustagung, dem GebäudeEffizienz Dialog und dem 2. Kongress zur Initiative Staufreies Hessen 2015 stehen diese Themenfelder im Fokus.
Ihr CSR-Engagement dokumentiert die Messe Frankfurt seit Juni 2010 offiziell und als erste deutsche Messegesellschaft mit ihrer Mitgliedschaft im Global Compact der Vereinten Nationen. Das weltweit führende CSR-Netzwerk bekennt sich zu nachhaltigem Wirtschaften, d.h. zur Einhaltung vor zehn Prinzipien in den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Korruptionsbekämpfung und Umweltschutz.
Auch hinsichtlich ihres Geländes stellt sich die Messe Frankfurt ihrer ökologischen Verantwortung. Nach dem erfolgreichen Start der Photovoltaikanlagen auf der Messehalle 10 wurde auf dem Dach des Messeparkhauses am Rebstock ein weiterer Photovoltaikpark errichtet. Damit unterstreicht das Unternehmen sein Engagement beim Einsatz innovativer Umwelt-Technologien und leistet einen nachhaltigen Beitrag zur Stromerzeugung aus regenerativen Energien.
Im Recycling von Abfällen erreicht die Messe Frankfurt einen Spitzenwert in der Branche. Bis zu 90 Prozent der Abfälle, die jährlich am Messeplatz anfallen, werden inzwischen in den Materialkreislauf zurückgeführt.
Durch die zentrale Lage des Messegeländes in der Stadt sind Anbindungen an sämtliche öffentlichen Verkehrsmittel für Kongress- und Messebesucher vorhanden. Weiterhin tragen 5.200 Hotelzimmer in Laufnähe zur Umweltfreundlichkeit bei.
Mit einem einzigartigen Konzept bündelt das Cargo Center die Logistikleistungen und führt zu einer deutlichen Verminderung des Verkehrs auf dem Messegelände sowie im Geländeumfeld. Gleichzeitig wird die Gütertransportintensität gesteigert.
Das Thema umweltverträgliches Wirtschaften wird auch in die gastronomischen Bereiche getragen. Bei der Tochtergesellschaft Accente Gastronomie Service GmbH beginnt dieser Prozess bereits beim Einkauf der Waren, die überwiegend aus der Region stammen. Soweit wie möglich wird auf Einwegverpackungen verzichtet, ebenso auf Lebensmittel mit Farb-, Konservierungs- und Zusatzstoffen.
Zur Optimierung der Hallenbeleuchtung wurden in den letzten Jahren individuelle Beleuchtungskonzepte entwickelt. Um eine bedarfsgerechte Anpassung der Beleuchtungsstärke zu realisieren, sind einige Hallen mit dimmbaren Systemen ausgestattet. Das gesamte Messegelände ist mit Energiesparlampen ausgerüstet.
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