Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren e.V.

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Lob für die Berater der Symbios AG für Studie zur Reichswaldhalle Markt Feucht: "Es hat sich bewährt, dass wir Profis hinzugezogen haben“

Die aus den 1970er Jahren stammende Reichswaldhalle in Feucht (bei Nürnberg) wird den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht. So ist beispielsweise das Restaurant der Reichswaldhalle - auch infolge des freien Hallencaterings - ein permanentes Sorgenkind (Fluktuation, Öffnungszeiten, Essensqualität u.a.), die neuen Brandschutzrichtlinien lassen die Kapazitäten der Reichswaldhalle von heute ca. 600 Reihensitzplätze (Kombination Großer und Kleiner Saal) auf künftig ca. 550 schrumpfen und auch der Veranstaltungskalender ist mit ca. 20.000 Besuchern pro Jahr für die Marktgemeinde Feucht nicht wirklich befriedigend.

Entsprechend wurde der EVVC-Partner Symbios AG (Karlsruhe) im Sommer 2010 mit einer "Studie zur Optimierung der Reichswaldhalle" beauftragt, deren Ergebnisse und Empfehlungen am 15.03.2011 öffentlich in der RWH vorgestellt und diskutiert wurden. Am 22.03.2011 erfolgte die Sitzung des Hauptausschusses des Marktgemeinderats, wo die Gutachter-Empfehlungen einstimmig für den Grundsatzbeschluss, der durch den Marktgemeinderat voraussichtlich am 31. März getroffen werden soll, beschlossen wurden.

Inhalte der Studie waren eine umfangreiche Markt- und Bedarfsanalyse, die auf Grundlage von Auswertungen des Veranstaltungskalenders, Benchmarking mit vergleichbaren Hallen und empirische mündliche und schriftlliche Befragungen (Rücklaufquote 37,5% bei über 200 versandten Fragebögen) erstellt wurde, sowie Empfehlungen zum künftigen Raum- und Nutzungskonzept, zur künftigen Gastronomie sowie zur künftigen Organisation und zum Betrieb. Darüber hinaus wurde anhand verschiedener Entwicklungsszenarien ("Status Quo", "Lack&Leim", "all inclusive") transparent deren Auswirkungen auf die Reichswaldhalle und die Marktgemeinde Feucht aufgezeigt.

Im Hinblick auf das Sorgenkind "Gastronomie" stellten die Gutachter im Rahmen ihrer Untersuchungen beispielsweise fest, dass der Restaurantbetrieb in der Reichswaldhalle gehalten und daher wirtschaftlich gestärkt werden muss - und dies über eine sogenannte "duale Lösung", die zwei verschiedene Mietpreislisten für die Reichswaldhalle vorsieht: Eine günstige Mietpreisliste, wenn das Catering über das Restaurant der Reichswaldhalle erfolgt, und eine teurere, falls das Catering extern erfolgt. Da viele Schlüssel-Veranstalter der Reichswaldhalle  auf ein eigenes freies Catering bestehen, werden diese künftig eine etwas teurere Miete bezahlen, wobei der Differenzbetrag dem Restaurant der Reichswaldhalle als "Gewinn aus entgangener Einnahme" zukommt. Nicht nur Bürgermeister Rupprecht zeigte sich begeistert von der "dualen Lösung“ und plädierte für diesen neuen Weg („Wir haben in der Reichswaldhalle schon vieles ausprobiert, letztlich hat alles nicht funktioniert.“), sondern auch der Hauptausschuss: "Es hat sich bewährt, dass wir Profis hinzugezogen haben.“, so ein Mitglied des Hauptausschusses in seinem Resumee.

Ein solches Lob und der einstimmige Beschluss sind die beste Bestätigung für qualifizierte Beratungsleistungen.

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