Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren e.V.

Der EVVC repräsentiert rund 700 Veranstaltungszentren, Kongresshäuser, Arenen und Special Event Locations in Europa. Veranstaltungsplaner und Zulieferbetriebe ergänzen das Spektrum und machen den EVVC so zum vielseitigsten Netzwerk der Branche.

20.05.2013 | 03:59 Uhr | Sie befinden sich hier: Engagement | Hauptstadtbüro

EVVC Hauptstadtbüro

Bereits seit mehreren Jahren arbeitet der EVVC aktiv daran, die Wahrnehmung der Veranstaltungsbranche durch die Politik zu stärken und zu verbessern und hat sich dadurch zum kompetenten Ansprechpartner für die Politik entwickelt.

Während der Verband die Entwicklungen in Österreich und der Schweiz beobachtet, ist er in Deutschland bereits seit 2007 aktiv mit seinem Hauptstadtbüro tätig.

Um dem EVVC und damit der gesamten Veranstaltungswirtschaft auf dem politischen Parkett in Berlin und Brüssel ein Gesicht zu geben, eröffnete der Verband im Sommer 2007 sein Hauptstadtbüro und wird dort nun ständig durch Dr. Koch Consulting e.K. vertreten.

Bei folgenden aktuellen Themen versucht der EVVC derzeit aktiv seinen Einfluss geltend zu machen:

• Geldwerter Vorteil/ Versteuerung von Kongress-/ Urlaubsreisen in Deutschland
Hier steht die aktuelle Finanzgesetzgebung den Interessen der Branche und dem Geschäftsreisetourismus und damit den Bemühungen der Bundesregierung um eine Förderung des Incoming-Tourismus entgegen.

• Arbeitszeitregelung – Ausnahmen für Veranstaltungen
Die AZO (Arbeitszeitordnung) sieht Maximalstunden (10 Stunden) am Stück und Mindestübergänge zwischen den Diensten vor. Aufgrund der Anforderungen im Veranstaltungsgeschäft sollte hier auf eine gesetzliche Ausnahmeregelung für Veranstaltungen hingewirkt werden.

• Praktika stärken – Missbrauch vermeiden
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales will die positiven Chancen, die Praktika für den Berufsteinstieg bieten, stärken und auf der anderen Seite Missbrauch, insbesondere durch fehlende Entlohnung und Einsatz von Praktikanten als normale Arbeitskräfte, verhindern. Derzeit wird erörtert, ob hierzu gesetzliche Regelungen notwendig sind.
Der EVVC ist in Kontakt mit den Gremien und hat sich hier als Interessenspartei positioniert.

• Geplante Neuordnung des UHF Bandes mit den absehbaren Veränderungen für die Nutzer drahtloser Reportage-, Mikrofon- und In-Ear Monitortechnik
Ein wichtiges Thema, das die gesamte Veranstaltungsbranche betrifft, die von der bedingungslosen Flexibilität drahtloser Anlagen lebt, um sich den stets verändernden Gegebenheiten schnell anpassen zu können.

 

 

JMIC – Speak UP Booklet mit wertvollen Tipps und Informationen zur Lobbyarbeit

Lobbyarbeit in den eigenen Kommunen und Vertretung der eigenen Interessen gegenüber wichtigen Entscheidungsträgern gehören zu den täglichen Aufgaben im Management von Veranstaltungshäusern. Das neue Booklet „Speak up“ des Joint Meeting Industry Council (JMIC), dem auch der EVVC als Mitglied angehört, gibt hierzu wertvolle Tipps, Informationen und Argumentationshilfen und macht deutlich, dass die Notwendigkeit zur politischen Interessensvertretung in allen Ländern der Welt gleichermaßen gilt.

Dr. Hubert Koch vertritt den EVVC als Hauptstadtrepräsentant in Berlin. Er beobachtet die politischen Geschehnisse in Berlin und Brüssel und setzt sich aktiv für die Interessen der Veranstaltungsstätten ein. Im September konnte unter anderem durch die Arbeit von Dr. Koch Bundesumweltminister Peter Altmaier als Schirmherr für die greenmeetings & events Konferenz im Februar 2013 gewonnen werden.

Die Gespräche auf der Berliner Bühne wurden vom EVVC im September, nach dem umfassenden Gespräch mit Staatssekretär Burgbacher. fortgesetzt. In einem umfangreichen Gespräch mit dem Ausschussvorsitzenden des Tourismusausschusses Klaus Brähmig konnten eine Reihe von Themen, die für die Mitglieder des EVVC und die Veranstaltungswirtschaft insgesamt von Bedeutung sind, angesprochen werden.

Zur Fortsetzung der politischen Kommunikation nutzte EVVC-Präsident Joachim König Anfang Juni die Gelegenheit für Gespräche mit den kommunalpolitischen Sprechern der drei größten Fraktionen im Deutschen Bundestag. Zunächst wurden allgemeine Möglichkeiten erörtet, welche politischen Akzente auf Bundesebene die Situation kommunaler Veranstaltungshäuser verbessern könnten. Darüber hinaus waren die aktuellen Diskussionen zur energetischen Gebäudesanierung und die Möglichkeiten, die sich in diesem Zusammenhang für kommunale Veranstaltungshäuser ergeben, ein weiterer Schwerpunkt .

Mit einer Anhörung vor dem Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages haben das GCB German Convention Bureau e.V. und der Europäische Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. (EVVC) am 13. April 2011 ihren Dialog mit der Politik vertieft.

Unter dem Titel „Die Veranstaltungswirtschaft 2030 - eine Vision“ präsentierten die beiden Verbände die aktuelle Lage der Tagungsbranche und diskutierten mit den politischen Entscheidungsträgern Zukunftsperspektiven und mögliche Entwicklungen. Die Anhörung ist eine wichtige Maßnahme zur Intensivierung des Dialogs zwischen Wirtschaft und Politik und damit Teil der strategischen Neuausrichtung des GCB sowie der gemeinsamen Hauptstadtaktivitäten mit dem EVVC.

Unmittelbar vor der diesjährigen Management-Fachtagung in München trafen Joachim König, Präsident des Europäischen Verbandes der Veranstaltungs-Centren e.V. (EVVC) und EVVC-Hauptstadtrepräsentant Dr. Hubert Koch am 02. September 2010 den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Ernst Burgbacher.
Seit Ende letzten Jahres ist Burgbacher Beauftragter der Bundesregierung für Tourismus und somit auch für die Veranstaltungsindustrie zuständig. Gemeinsam konnten eine ganze Reihe für die Branche relevanter Themen dargelegt, erörtert und diskutiert werden.

Der Europäische Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. (EVVC) fordert für die Veranstaltungsbranche mit all seinen Häusern eine Kostenerstattung in Höhe von 2-3 Milliarden Euro für die entstehenden Ausgaben im Rahmen der Neuvergabe der Funkfrequenzen (Digitale Dividende). „Auf unsere überwiegend kommunal getragenen und somit von Steuergeldern finanzierten Häuser kommen immense Kosten zu“, prophezeit EVVC-Präsident Joachim König, Direktor Hannover Congress Centrum. Um auch nach der Neuvergabe der Funkfrequenzen in Kongresszentren, Mehrzweckhallen, Arenen und Theatern sowie vielen anderen Veranstaltungseinrichtungen von der Volkshochschule bis zur Fortbildungsakademie weiterhin die Technologie der drahtlosen Mikrofone anbieten zu können, wird nahezu überall die komplette Neuanschaffung der tontechnischen Ausstattung erforderlich sein. Die bisher genutzten drahtlosen Mikrofone werden auf anderen Funkfrequenzen nicht funktionieren.

Erstmals in der Geschichte der Veranstaltungsindustrie hatte diese die Möglichkeit, sich dem Tourismussausschuss des Deutschen Bundestages vorzustellen und dort ihre politischen Positionen zu vertreten. Bei seiner Präsentation am 25. März 2009 wurde der Europäische Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. (EVVC) mit großem Interesse empfangen und stieß auf viele offene Ohren.

Kontakt Hauptstadtbüro

Dr. Hubert Koch

Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren e.V.
c/o Hauptstadtbüro der Verbände
Friedrichstraße 200
D-10117 Berlin

Fon: +49 (0) 30 / 800932306
Fax: +49 (0) 30 / 800932301

E-mail: koch@evvc.org

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