23.08.2017 | 14:08 Uhr | Sie befinden sich hier: Startseite | Artikel: Management-Fachtagung des EVVC in Innsbruck

Management-Fachtagung des EVVC in Innsbruck

Erfolgsfaktor Verantwortung bringt Menschen zum Reden

22.09.2016 - Unter dem Titel „Erfolgsfaktor Verantwortung“ fand vom 18. bis 20.09.2016 die 17. Management-Fachtagung des Europäischen Verbandes der Veranstaltungs-Centren e.V. (EVVC) in Innsbruck statt. Gastgeber waren die Congress Messe Innsbruck (CMI) und die Innsbrucker Olympiaworld (OSV). Neben herausragenden Keynotes u.a. von Trainer und Coach Markus Hornung und Trigon-Gesellschafter Herbert Salzmann waren es vor allem der Open Space am ersten Veranstaltungstag und die kommunikative Gestaltung des Programms, die die 230 Teilnehmer begeisterten.

„Was verstehen Sie unter Verantwortung?“ – Mit dieser Fragestellung begann EVVC-Vizepräsidentin Ilona Jarabek, Geschäftsführerin der Musik- und Kongresshalle Lübeck, ihre einleitende Begrüßung – verbunden mit der Bitte an das Plenum, diese Frage doch gleich mit den Kollegen der angrenzenden Stuhlreihen zu besprechen. Nach diesem kurzen, intensiven Austausch konnten die Teilnehmer dem folgenden Redner ihre ungeteilte Aufmerksamkeit zukommen lassen.


Open Space als Raum für alle

Im Open Space am Sonntagnachmittag brachten die Teilnehmer 16 Themen ein, die anschließend in kleinen Gruppen erörtert und diskutiert wurden. Die Bandbreite der Fragestellungen reichte hier von Kundenakquise und Gewinnung neuer Mitarbeiter über Steuerrecht und Übertragung von Verantwortung bis hin zu verschiedenen Fragen zur Sicherheit bei Veranstaltungen.

Angeregt durch die professionelle Moderation von Tina Gadow und durch die Schaffung einer positiven Atmosphäre, hatten so alle Teilnehmer die Möglichkeit, sich auszutauschen und sich mit den Themen einzubringen, die sie in ihrer alltäglichen Arbeit beschäftigen. „Ganz eindeutig sind die in den Open Space eingebrachten Aufgabenstellungen auch Auftrag für den EVVC“, so Ilona Jarabek. „Viele Mitgliedshäuser drückt der Schuh nicht nur bei Branchenthemen sondern vielmehr bei alltäglichen Fragestellungen. Wir müssen wieder auch scheinbar „kleine“ Inhalte behandeln.“

„Noch nie habe ich bei einer Veranstaltung mit so vielen verschiedenen Menschen gesprochen und war noch nie so mit dem Kopf dabei“, zog eine Teilnehmerin Bilanz der Veranstaltung. „Wir haben richtig erlebt, wer wir sind und wie wir gegenseitig voneinander lernen können“, war die einhellige Meinung vieler.

Diese Botschaft wird der EVVC aufnehmen und z.B. bei der Management-Fachtagung 2017 in Bregenz und Lindau der Einbeziehung der Teilnehmer noch mehr Raum einräumen, um dann ggf. in größeren Zeitfenstern noch mehr Inhalte erarbeiten zu können.

„Das Netzwerk des EVVC war schon immer die große Stärke des Verbandes, bedingt durch seine Vielseitigkeit. Es ist an der Zeit, dass diese Stärke durch neue Tagungsformate viel mehr und intensiver gelebt werden kann“, so Jarabek.


Ankündigung von Satzungsänderungen

Auch der Vorstand des EVVC ist sich seiner Verantwortung gegenüber dem Verband, den Mitgliedern und Partnern bewusst. Um die Zukunftsfähigkeit zu sichern und die abnehmende Bereitschaft zur Übernahme ehrenamtlicher Vorstands- und Präsidiumspositionen im Bedarfsfall abfangen zu können, kündigte EVVC-Präsident Joachim König bereits jetzt Satzungsänderungen an, die bei der kommenden Jahreshauptversammlung im April 2017 beschlossen werden sollen.

Geplant ist zum einen die Möglichkeit zur Bestellung eines besonderen Vertreters gem. § 30 BGB zur Wahrnehmung der Verbandsgeschäfte und zur möglichen Professionalisierung der Geschäftsstelle. Darüber hinaus werden die Partner des EVVC zukünftig die Möglichkeit haben, eine eigene Arbeitsgruppe zu bilden, deren Vorsitzender Mitglied des Vorstandes ohne Stimmrecht ist.

„Dass die engere Einbeziehung der Partnerbetriebe in die Verbandsarbeit nur von Vorteil sein kann, hat einmal mehr die Tagung in Innsbruck gezeigt. Insbesondere beim Open Space haben sich viele Partner sehr positiv und konstruktiv für die Sache eingebracht“, so König. „Diesen Dialog müssen wir noch intensiver nutzen, um die Fragestellungen der Zukunft gemeinsam zu lösen.“