European Association of Event Centres (EVVC)

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Event organisers and supply companies supplement the association’s broad range, thus making the EVVC the most versatile communications network within the sector.

Pfalzbau Ludwigshafen steht 2009 im Blickpunkt

„Trotz erheblicher Belastungen wird es uns gelingen, den Verlust der LUKOM auch im nächsten Jahr in Grenzen zu halten,“ erklärt Bürgermeister Wilhelm Zeiser, Vorsitzender des LUKOM-Aufsichtsrates. „Dass die Sanierung und Neueröffnung des Pfalzbaus nicht ohne Auswirkungen auf das Unternehmensergebnis bleiben können, war uns von vorne herein klar. Moderne Technik hat ihren Preis. Außerdem müssen wir nach zweijähriger Schließung ein umfangreiches Vermarktungspaket schnüren. Da der Pfalzbau erst in der zweiten Jahreshälfte in Betrieb geht, haben wir die Einnahmeerwartungen für 2009 bewusst niedrig angesetzt.“

Im Mittelpunkt der Aufsichtsratssitzung stand der Wirtschaftsplan für das Jahr 2009. Der Plan weist einen Verlust in Höhe von rund 3,54 Mio. € aus und liegt damit um ca. 420.000 € über der aktuellen Hochrechnung für das laufende Jahr und um ca. 350.000 über dem Jahresergebnis 2007. Im Plan enthalten sind allein für den Pfalzbau technische Aufwendungen und Vermarktungsmaßnahmen in Höhe von ca. 295.000 € sowie Investitionen von über 2,2 Mio. €. Aber auch in der Eberthalle, den Gemeinschaftshäusern und den Parkhäusern muss investiert und saniert werden. „Das Alter der Häuser fordert seinen Tribut,“ meint Zeiser und weist auf die gleichzeitig steigenden technischen und sicherheitstechnischen Anforderungen hin.

Die Hauptanteile des LUKOM-Defizits entfallen 2009 auf die Friedrich-Ebert-Halle (- 1.015 Mio. €) und den Pfalzbau (- 867.000 €), gefolgt von den Geschäftszweigen Stadtmarketing (- 521.000 €) und Parken (- 494.000 €).

Das Ergebnis der Eberthalle verschlechtert sich zwar gegenüber dem laufenden Jahr um ca. 110.000 €, wird aber immer noch deutlich unter dem Jahresergebnis 2007 liegen (knapp 60.000 €). „Die Schließung des Pfalzbaus hat der Eberthalle 2008 ein deutliches Umsatzplus beschert,“ erläutert LUKOM-Geschäfts­führer Ulrich Gaißmayer. Während die LUKOM bei den Parkhäusern und Parkplätzen einen relativ konstanten Geschäftsverlauf erwartet, wird sich das Defizit beim Stadtmarketing um ca. 30.000 € verringern, was aber zum Teil auf den in Mannheim stattfindenden Fasnachtszug zurückzuführen ist.

Die wichtigsten für 2009 geplanten Investitionen betreffen die tagungstechnische Ausstattung und Möblierung des Pfalzbaus. Vorgesehen ist auch die Anschaffung einer mobilen Tribünenanlage für den Konzertsaal. „Ohne eine solche Einrichtung ist das Haus in den Bereichen Kultur und Unterhaltung heute kaum noch zu vermarkten,“ sagt Gaißmayer, „Die als Alternative ins Auge gefasste Erhöhung der Bühne war leider technisch nicht realisierbar und hätte auch auf der Kostenseite keine wirkliche Erleichterung gebracht.“ Darüber hinaus sind 2009 nur kleinere investive Maßnahmen vorgesehen, wie die Umrüstung zweier Parkhäuser auf energiesparende Beleuchtung und die Ergänzung der Möblierung des Gemeinschaftshauses Pfingstweide.

Trotz des erhöhten Defizits sind Aufsichtsrat und Geschäftsführung optimistisch. „Diese Anstrengungen müssen wir jetzt unternehmen, um den Pfalzbau angemessen am Markt zu positionieren,“ erklärt Zeiser. „Unter sehr schwierigen Rahmenbedingungen ist es der Geschäftsführung gelungen, einen soliden Wirtschaftsplan auf die Beine zu stellen. Wenn die geplanten Maßnahmen greifen, werden wir in den Folgejahren davon profitieren.“

Ein weiteres Thema der Aufsichtsratssitzung war die Vermarktung des Pfalzbaus. Gemeinsam mit dem Kongress-Dienstleister m:con plant die LUKOM-Geschäftsführung eine breit angelegte Voreröffnungskampagne. „Im Mittelpunkt soll ein neuer Internetauftrittauftritt stehen, der alle Facetten des Hauses repräsentiert – vom Seminar bis zum Theater,“ sagt Gaißmayer. „Am Computer wird man sich in der „virtuellen Welt“ des Pfalzbaus bewegen und die Räume in Augenschein nehmen können.“

Wichtiger Teil des Vermarktungskonzeptes ist auch die Neueröffnung des Hauses. „Innerhalb einer Eröffnungswoche Mitte September 2009 wollen wir das Haus mit den unterschiedlichsten Veranstaltungen präsentieren und seine umfangreichen Möglichkeiten demonstrieren,“ erklärt Gaißmayer. Einzelheiten will er aber noch nicht verraten. „Es wird einen Tag der offenen Tür geben und Programme für jede Altersgruppe und jeden Geschmack.“

www.lukom.com