European Association of Event Centres (EVVC)

The EVVC represents about 700 event centres of all kinds and sizes in Germany and Europe.
Event organisers and supply companies supplement the association’s broad range, thus making the EVVC the most versatile communications network within the sector.

2012/05/26 | 11:47 AM | you are here: Current topics | Press commentaries - read for you | Artikel: Pressestimmen

Pressestimmen

Die Pressestimmen sind eine Zusammenstellung von News und Informationen, die bundesweit zusammengetragen werden. Ihre Veröffentlichung versteht sich als eine wertfreie Dienstleistung in Form einer umfangreichen und kompakten Informationssammlung für die Mitglieder, ohne dass der Verband damit zu einzelnen Veröffentlichungen positiv oder ne-gativ Stellung bezieht.

Böblingen/ Sindelfingen: Kündigung eröffnet Chancen für Fusion
Weil Böblingens Geschäftsführer geht, setzt Aufsichtsratschef Andreas Brand auf einen von Sindelfingen mitbestimmten Nachfolger.
Eigentlich sollten die Congress-Centrum Böb-lingen GmbH (CCB) und die Sindelfinger Veranstaltungs GmbH (SVG) längst Geschichte sein. Mitte 2007, so lautete das Ziel, sollten die Betreiber von Kongresshalle (Böblingen) und Stadthalle (Sindelfingen) zu einer Gesellschaft verschmolzen sein. Doch daraus wurde nichts, weil sich die Gemeinderäte unter anderem bei so bedeutenden Fragen wie Name und Sitz der Gesellschaft nicht einigen konnten.
Am 01. April hat Böblingen keinen Hallenchef mehr. Andreas Brand, der Aufsichtsratsvorsitzende, braucht einen Nachfolger. Er kann wieder einen Interimsgeschäftsführer suchen, doch seine „Traumlösung“ sieht so aus: sich gemeinsam mit Sindelfingen auf einen Manager verständigen. Der würde dann bei einer Fusion Chef der neuen Gesellschaft werden.
(Stuttgarter Nachrichten, 04.03.2008)

Donaueschingen: So verbaut man zehn Millionen
Die Donauhalle wird zur größten und teuersten kommunalen Baustelle des Donaueschinger Jahrzehnts. Zwischen Halle A und B entsteht einer neuer, 16 Meter hoher Bau mit Konzertsaal, Küche, Technikeinheiten. Der Gastronomiebereich Donaustuben verschwindet komplett; hier entstehen Bühnenmagazine und im Obergeschoss Seminarräume. An der Eingangsfront entsteht eine Foyer-Landschaft. Hinter der Halle wird ebenfalls auf 50 Meter Hallenbreite ein sieben Meter hoher und sechs Meter tiefer überdachter Andienbereich für Lastwagen mit Künstler-Umkleiden im Obergeschoß entstehen. Zu den Musiktagen 2010 müssen alle Hallenteile in Betrieb sein.
(Südkurier, 04.03.2008)

Göppingen: Hohenstaufenhalle wird saniert
Zwar wird der symbolische Baustart erst Ende April erfolgen, doch bereits jetzt haben in der Göppinger Hohenstaufenhalle nur noch die Handwerker das Sagen. Mit dem Ausräumen der Halle hat der 13 Millionen Euro teure Umbau der Arena begonnen, die bis Anfang kommenden Jahres auf 5.500 Plätze erweitert werden und eine zusätzliche Schul- und Vereinssporthalle erhalten soll. Die Bundesliga-Handballer von Frisch Auf Göppingen werden für mindestens die Hälfte der kommenden Saison ihre Heimspiele in Stuttgart austragen müssen, der Verein will sich mit drei Millionen Euro am Hallenumbau beteiligen.
(Heidenheimer Zeitung, 07.03.2008)

Dresden: Streit um den Kulturpalast
Im Rathaus wird derzeit ein Konzertsaal für die Philharmonie und eine Bibliothek geplant. Doch die SPD schlägt Alarm: Wo bleiben andere Nutzer?
Seit mehr als zehn Jahren kämpfen die Musiker für bessere Bedingungen für ihr Spitzenorchester. Schon vor acht Jahren sollte der Kulturpalast umgebaut sein. Nun kursieren im Rathaus neue Umbaupläne wonach ein reiner Konzertsaal entstehen soll, die jetzigen Hinter- und Seitenbühnen würden wegfallen. Der Saal würde nur noch 1.800 statt bisher 2.435 Plätze haben. Mit dem Umbau fallen allerdings die Stadthallenfunktion weg. Von 2,6 Millionen Euro Umsatz des Hauses kamen nur 600.000 Euro Miete von der Philharmonie. Fast eine Million hingegen spielten Konzerte der Unter-haltungsbranche ein, Geld kam ebenso von Konzerten. 2004 rechnete die Stadt noch mit fünf Millionen Euro Kosten für den Sanierungsbedarf, ein Jahr später war es schon die dreifache Summe. „2006 ging die Verwaltung von 26 Millionen Euro plus zwei Millionen für Sofortmaßnahmen aus. Nur gemacht wurde nichts, deshalb musste der Kulturpalast 2007 Hals über Kopf schließen“, sagt Wilm Heinrich, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Inzwischen gehe das Hochbauamt von 64 Millionen Euro Kosten aus.
(Sächsische Zeitung, 11.03.2008)

Emsland-Arena entsteht in Lingen
„Die Emslandhallen in Lingen sollen zu einem modernen und multifunktionalen Veranstaltungsort mit überregionaler Bedeutung für mehr als 5.000 Zuschauer ausgebaut werden.“ Das erklärte nicht nur Lingens Oberbürgermeister Heiner Pott, sonder Partei übergreifend die Vorsitzenden aller im Stadtrat vertretenen Parteien. Die derzeitige Ausstattung würde dann in ihrer Qualität deutlich verbessert und den Ansprüchen von Veranstaltungsagenturen gerecht. Mit dem Ausbau wolle man unter anderem große Musikveranstaltungen, Fernsehsendungen und große Sportevents ermöglichen. Nach Angaben des Oberbürgermeisters hat bereits ein Fachbüro damit begonnen, die Grundlage für eine konkrete Planung zu erarbeiten. Auf die Frage, ob man schon in etwa sagen könne, was dieser Umbau kosten werde, antwortete der Rathauschef mit einem klaren „Nein“. Um die Kosten im Zaum zu halten, seien aber Gespräche mit privaten Investoren aufgenommen worden. „Fakt ist aber, dass wir die Emslandarena bauen werden“ ließ Pott keinen Zweifel an dem Beschluss der Entscheidungsträger aufkommen. Ersten Berechnungen zufolge solle bereits im Herbst 2010 die Arena eingeweiht werden.
(Grafschafter Nachrichten, 12.03.2008)

Vechta: Planspiele für Arena werden konkreter
Die Planungen zum Bau einer Mehrzweckhalle mit bis zu 4.000 Zuschauerplätzen beim Reiterwaldstadion nehmen konkrete Formen an. Investoren sollen sich bereits darauf verständigt haben, eine Machbarkeitsstudie zu erstellen, die im Juni vorliegen soll. Ist ein wirtschaftlicher Hallenbetrieb möglich, sollen Geldgeber wie Paul Schockemöhle, Big Dutchman und auch ausländische Sponsoren bereit sein, in das Bauprojekt zu investieren. Neben der Stadt Vechta sind die im Auktionszentrum angesiedelten Pferdezucht- und Sportverbände sehr am Hallenbau interessiert. Beim Land sollen europäische Zuschüsse zu den Baukosten in zweistelliger Millionenhöhe eingeworben werden.
(Oldenburgische Volkszeitung, 13.03.2008)

Osnabrück: Wie viele Arenen verträgt die Region?
Der angekündigte Ausbau der Artland Arena in Quakenbrück hat in der Region Osnabrück nicht nur für Jubelsprünge gesorgt. In einem vom Tourismusverband Osnabrücker Land veröffentlichen Papier findet man neben der „Arena Osnabrück“ auch die Position „Ausbau Artland Arena“. Die Arena in Quakenbrück sei bei den Spielen der Basketballer der Artland Dragons stets ausverkauft (3.000 Zuschauer). International könnten die Dragons auf Dauer nur mit einer größeren Halle mitmischen. „Eine Aufstockung der Kapazität auf 5.000 Zuschauer könnte für Entlastung sorgen.“ Nach einem solchen An- oder Umbau seien natürlich auch größere Musikveranstaltungen möglich. Und nach Meinung des Ersten Kreisrates würden sich eine größere Artland Arena und eine mögliche Arena in Osnabrück nicht ins Gehege kommen.
(Osnabrücker Zeitung, 14.03.2008

Ja zur Ulm-Neu-Ulm-Arena
Die Multifunktionshalle Ulm/ Neu-Ulm kann geplant werden. Klarer als erwartet stimmten die Stadträte aus Ulm und Neu-Ulm für die europaweite Ausschreibung des Projektes. Wenn alles glatt geht, könnte Ende 2010 mit dem Probebetrieb begonnen werden. Die Kosten für die Halle werden bei 21,1 Millionen Euro liegen, Parkdecks für 600 Personenwagen sind mit 3 Millionen angesetzt, vorbereitende Arbeiten und Grundstücke machen weitere 4 Millionen Euro aus. Das beschert Gesamtkosten von 28,1 Millionen Euro. Ulm und Neu-Ulm teilen sich diese Kosten im Verhältnis 2:1. Das bedeutet, dass sie, samt Zinsen 20 Jahre lange einen Zuschuss von 1,5 Millionen Euro bezahlen.
(Südwest Presse, 15.03.2008)

Bad Krotzingen: Vorentwurf für das Kulturforum steht
Im Stadtbauamt sind über den Jahreswechsel die Pläne für das geplante Kulturforum am Bahnhof herangereift. Ein „dicker Brocken“ wird’s, wenn man die Baukosten betrachtet: 6,9 Millionen Euro sind wahrlich kein Pappenstiel. Noch handelt es sich um Planspiele. Offen und transparent soll das neue Kulturforum wirken, sowohl innen als auch außen. Dies gilt zunächst einmal für den Haupttrakt, in dem im 2. Obergeschoss ein großer Festsaal mit rund 300 Sitzplätzen samt Empore und Bühne unterzubringen sind, aber auch die Bibliothek, die an ihrem jetzigen Standort am Rathaus alles andere als zweckdienlich untergebracht ist. Nicht von untergeordneter Bedeutung wird das Untergeschoss des Kulturforums sein. Hier sind zwei unterschiedlich große Kinosäle mit 170 beziehungsweise 66 Sitzplätzen konzipiert.
Ob sich die Planung realisieren lässt, hängt davon ab, ob die Stadt die erforderlichen Mittel aufbringen kann. Vier Millionen Euro waren mal als „Oberkante“ für das Bürgerforum genannt. Im Stadtbauamt hält man es für denkbar, dass der Seitenbau von einem Privatinvestor finanziert werden könne.
(Badische Zeitung, 15.03.2008)

Schwerin: Stadt kämpft weiter um das Hallenprojekt
Trotz des nach wie vor anhaltenden Streites um die Schweriner Veranstaltungshallen zwischen der Landeshauptstadt und der privaten Firma Schweriner Hallengesellschaft (SHG), die Ende der 1990er Jahre vergeblich versucht hatte, die Sport- und Kongresshalle und die Halle am Fernsehturm zu sanieren, hält die Verwaltung am so genannten Hallenprojekt fest. Damit soll der Lambrechtsgrund mit Hilfe des Bauriesen Heitkamp zu einem Sport- und Veranstaltungskomplex mit überregionaler Bedeutung entwickelt werden. Neben der Sanierung der Sport- und Kongresshalle stehen unter anderem der Neubau einer Volleyballhalle und des Sportinternates auf dem Plan des privatöffentlichen Projektes. 22 Millionen Euro sollen investiert werden.
Das Problem: die private SHG steht seit vergangenem Jahr als verfügungsberechtigt für den Grund und Boden am Lambrechtsgrund im Grundbuch.
(Schweriner Volkszeitung, 15.03.2008

Mainz: Umbau des Eltzer Hofes für 20 Millionen Euro
Das Land will den Eltzer Hof in Mainz bis 2012 zu einem Tagungszentrum machen. Die alte Konzerthalle werde nicht mehr gebraucht, sagte Renate Kreckel, die Leiterin der Bauabteilung des Finanzministeriums, die sich das Gebäude künftig als vielfältig zu nutzenden, architektonisch reizvollen Treffpunkt mit „Kunst als Alleinstellungsmerkmal“ vorstellt. Ausgelegt für bis zu 500 Besucher, sollten dort aber auch Räume für mehrere kleine Gruppen vorgehalten werden. Rund zehn Millionen Euro hat das Land bereits als Zuschüsse für das Bauprojekt bewilligt. Gut doppelt so teuer dürfte es werden, den im Zweiten Weltkrieg bis auf die Außenmauern zerstörten und später wieder aufgebauten Eltzer Hof so umzugestalten, dass allein der Aufenthalt in dem barocken Stadtpalais ein „Erlebnis für sich“ sei.
Der Eltzer Hof könnte 2012 der Öffentlichkeit wieder zur Verfügung gestellt werden.
(Rhein-Main-Zeitung, 03.04.2008)

Essen: Oberbürgermeister unterstützt Messe-Erweiterungspläne
Die Messehallen acht und neun sind seit Jahren kaum zu vermieten. Ihre hässliche Fassade wirkt negativ auf den Gruga-Eingang. Die Grugahalle muss einen neuen Eingang bekommen, einen gläsernen Kubus, um große Hauptversammlungen am Ort zu halten. Mit den Zelten allein sind die Partner nicht mehr zufrieden. Im hinteren Bereich wird ein kleiner gläserner Bürotrakt angebaut. Das Messehaus Ost ist technisch und architektonisch überholt. Ein „Bug“ wird dem Haus vorgelagert, ähnlich dem Messehaus West. Kosten für die drei Maßnahmen – inklusive Grüngestaltung und Tiefgarage: über 90 Millionen Euro.
Ab jetzt kann die Auseinandersetzung über die Pläne erfolgen. Dazu ist die Messe bereit. Sie will das Modell ausstellen, will Gesprächsrunden organisieren. OB Reiniger betonte, dass niemand leichtfertig mit dem Thema umgehe, jede Diskussion sei für die Entscheidung hilfreich.
(WAZ Westfälische Allgemeine Zeitung, 04.04.2008)

München: „Spar-Sanierung“ des Deutschen Theaters
Die Sanierung des Deutschen Theaters kostet nicht annähernd so viel wie ursprünglich befürchtet. Für knapp 80 Millionen Euro soll der Musentempel bis Ende 2011 wie neu dastehen. Ein Sanierungskonzept hatte im Jahr 2003 noch Kosten von 138,4 Millionen Euro ausgewiesen. Das führte seinerzeit dazu, dass die Stadt das Theater loswerden wollte. Erreicht hat man nun die deutliche Kostensenkung unter anderem durch „geschicktes Zusammenlegen“ der Nutzungsbereiche. Der Stadtrat muss die Pläne absegnen, dann können Mitte 2009 die Arbeiten beginnen.
(Münchner Merkur, 11.04.08)

Nürburg: Grundstein für 215 Millionen-Projekt Freizeit- und Geschäftszentrum gelegt
Für das 215 Millionen Euro teure Freizeit- und Geschäftszentrum am legendären Nürburgring in der Eifel ist nun offiziell der Grundstein gelegt worden. Geplant sind bis Frühjahr 2009 unter anderem ein Vier-Sterne-Hotel, ein Motorsportdorf, eine Flaniermeile und eine Veranstaltungshalle, die die Rennstrecke wirtschaft-lich unabhängiger vom Motorsport machen soll. Nach Angaben der Nürburgring GmbH trägt ein Großinvestor, der Projektentwickler Me-diinvest (Düsseldorf), 80 Millionen Euro der Kosten. 135 Millionen Euro liegen in der Verantwortung der Nürburgring GmbH, die zu 90 Prozent dem Land Rheinland-Pfalz gehören.
(Trierischer Volksfreund, 14.04.2008)

Gütersloh: Grünes Licht für neues Theater
Die Weichen für den Bau des geplanten neuen Theaters in Gütersloh sind gestellt. Der Gütersloher Kulturausschuss habe dem Neubau für 21,75 Millionen Euro zugestimmt, teilte die Stadt am Freitag mit. Bis zum Herbst 2009 soll in Gütersloh ein Gastspieltheater mit 530 Sitzplätzen entstehen.
(Westfälischer Anzeiger, 19.04.2008)

Frankfurt: Investor sorgt sich um die Zukunft der Jahrhunderthalle
Es hätte so schön sein können: Gute acht Jahre nach Übernahme der Jahrhunderthalle Hoechst durch die Deutsche Entertainment AG (DEAG) kann das Berliner Unternehmen eine echte Erfolgsgeschichte vorweisen. Das bis 1998 defizitär arbeitende Haus (Jahresverlust durchschnittlich zwölf Millionen Mark) wirft solide Gewinne ab; die mit dem Verkauf verbundene Aufgabe, das Veranstaltungsprogramm attraktiver zu gestalten und den Veranstaltungsort aus den roten Zahlen zu bringen, wurde mit Bravour bestanden. Aus ehemals 400.000 Besuchern pro Jahr machte die DEAG 800.000 – ohne öffentliche Subventionen.
Dennoch hat die DEAG Klage gegen das Regierungspräsidium Darmstadt eingereicht. Hintergrund ist der seit Jahren geplante Verkauf bzw. die Bebauung eines ebenfalls der DEAG gehörenden benachbarten Geländes, für das seit 2002 Interessenten gefunden waren. Dort sollten ein Hotel und zwei Großhandelmärkte von Edeka entstehen. Allein der Vertrag mit Edeka würde der DEAG 6,5 Millionen Euro bringen. Geld, das laut Schwenkow dringend für die in nächster Zukunft fällige Modernisierung und Sanierung der in die Jahre gekommenen Halle benötigt wird.
Offiziell genehmigt ist die Bebauung auch fünf Jahre nach Beginn der Planungsphase nicht, zahlreicher prominenter Vermittlungsversuche zum Trotz. Für den DEAG-Vorstand, der die Vermarktung der Baupläne gefährdet sieht, ist der Grund für die Verzögerung ein klarer Fall: Er ist überzeugt, dass sich die Stadt Frankfurt und das Regierungspräsidium Darmstadt gegenseitig den Schwarzen Peter zuschieben. Grund dafür ist eine Richtlinie, die Anwohner im Falle eines Chlorgasunfalls im nahen Industriepark schützen soll.
(Offenbach-Post, 19.04.2008)

Stuttgart: Aus Daimler-Stadion wird Benz-Arena
Das Gottlieb-Daimler-Stadion soll künftig Mercedes-Benz-Arena heißen. Wie die „Stuttgarter Zeitung“ berichtet, wird die Umbenennung am 31. März durch den Daimler-Vorstandsvorsitzenden Dieter Zetsche, Oberbürgermeister Wolfgang Schuster und VfB-Präsident Erwin Staudt verkündet.
Die Aktion stehe im Zusammenhang mit dem Umbau des Daimler-Stadions in eine Fußballarena, über den der Gemeinderat Ende April befinden wird. Der VfB beteiligt sich den Angaben zufolge an der rund 110 Millionen Euro teuren Modernisierung mit einer stillen Einlage von 27 Millionen Euro.
Nach Informationen der Zeitung wird diese zumindest teilweise mit dem Erlös aus dem Verkauf des Namensrechts finanziert. An die Stadt als Eigentümerin der Sportstätte soll kein Geld fließen; sie hatte 1993 das Namensrecht am vormaligen Neckarstadion für 7,5 Millionen Mark unbefristet an Daimler übertragen.
(Stadionwelt, 20.03.08)

Bremen: Werder stellt Pläne des Weserstadions vor
Werder Bremen hat seine Pläne zum Umbau des Weserstadions präsentiert. Die beiden Kurven werden begradigt, modernste Infrastruktur wird geschaffen. Ein modernes und attraktives Erscheinungsbild wird sich dem Betrachter schon von weitem bieten – mit neuen Fassaden, die das Stadion in den Bereichen West, Süd und Ost ummanteln.
Die neuen Hintertortribünen in Ost und West erhalten mit zusätzlichen Kiosken, Gastronomie-Angeboten und Sanitäranlagen eine deutlich verbesserte Ausstattung. Als weitere Neuerung wird der Gäste-Fanbereich auf der Westtribüne in der Größe flexibel gestaltet, so dass den Anhängern von Werder Bremen je nach Auslastung zusätzliche Tickets angeboten werden können. Neue Gold-, Platin- und Logen-Plätze kommen hinzu, zwei neue Videowände werden installiert, die Sicherheitszentrale und Regie des Stadions wird optimiert, dazu erhält die Arena ein elektronisches Zugangskontrollsystem nach DFB-Regeln und vieles mehr an zeitgemäßer Infrastruktur.
Als "in dieser Form einzigartig für eine deutsche Sportstätte" wird das innovative Energiekonzept für das Weser-Stadion angekündigt, das von einer engen Zusammenarbeit mit den beiden regionalen Energieversorgern EWE und swb getragen wird.
Herzstück des Energiekonzeptes wird eine hochmoderne Photovoltaik-Anlage. Diese verfügt über eine Leistung von rund 1 MW und produziert ca. 750.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Fast 200.000 Solarzellen werden auf eine Fläche von etwa 16.000 Quadratmetern verteilt. Hiervon versprechen sich die Betreiber eine Entlastung der Umwelt um den Ausstoß von mehr als 400 Tonnen Kohlendioxid jährlich.
Einzigartig bei einer Sportstätte in Deutschland ist auch die ungewöhnliche Einbeziehung der Photovoltaik-Anlage in das gesamte Gebäudekonzept. Im Gegensatz zu herkömmlichen Anlagen werden die Solarmodule als integrierten, architektonisch spannenden Bestandteil des Daches bzw. der Süd- und Ostfassade harmonisch in das Baukonzept eingefügt.
(Stadionwelt, 11.04.2008)

Kaiserslautern: Stadt reduziert Miete für das Fritz-Walter-Stadion
Fußball-Zweitligist 1. FC Kaiserslautern muss für die Miete des einst vereinseigenen Fritz-Walter-Stadions nur noch 1,8 Millionen Euro an die stadteigene Betreibergesellschaft überweisen. Das hat der Stadtrat gestern beschlossen. Der abstiegsgefährdete FCK, der bisher 3,2 Millionen Euro pro Saison als Stadi-onmiete und 1,8 Millionen für Unterhalt und Betrieb der Arena pro Saison aufbringen musste, spart somit 1,4 Millionen Euro.
(Saarbrücker Zeitung, 22.04.08)

Hamburg: Kleine Schwester für Elbphilharmonie?
Freie und Kulturstadt Hamburg: CDU und GAL sehen das so, haben in ihrem Koalitionsvertrag festgeschrieben, dass sich Hamburg zur „Musikstadt“ entwickeln soll. Vor allem ein Vorhaben sticht ins Auge: Die Stadt will private Pläne zum Bau einer mittelgroßen Konzerthalle für Pop-Musik unterstützen. Bekommt die Elbphilharmonie womöglich eine kleine Schwesterhalle in der HafenCity?
Der Bedarf für eine mittelgroße Konzerthalle ist vorhanden: „Docks“, „Große Freiheit“ und „Fabrik“ haben ein Fassungsvermögen von etwa 1.500. Die Alsterdorfer Sporthalle (7000) und die Color Line Arena (11.000 bzw. 7.000) sind verhältnismäßig groß. Für Konzerte, die 3.000 bis 5.000 Besucher anlocken, fehlt eine ideale Halle. Das CCH ist für Konzerte nur bedingt geeignet, der Stadtpark wird nur im Sommer bespielt. Sollten sich private Investoren finden, könnte die Stadt beispielsweise bei der Vermittlung von Grundstücken helfen. Die Szene ist skeptisch: Konzertveranstalter Pascal Funke zweifelt an der Finanzierbarkeit ei-nes solchen Vorhabens. Funke: „Dafür braucht man eher einen sehr reichen Förderer als einen Investor. Das würde wohl zwischen zehn und 100 Millionen Euro kosten. Außerdem lässt sich eine Halle dieser Größenordnung nur sehr schwer wirtschaftlich betreiben.“
(Hamburger Morgenpost, 22.04.08)

München:
1860 verzichtet auf Arena-Anteile
1860 München hat sein ursprünglich bis 30. Juni 2010 datiertes Rückkaufsrecht für die Hälfte der Anteile an der Stadion-GmbH der Allianz Arena abgegeben. Somit verzichten die „Löwen“ auf die Möglichkeit, ihre im April 2006 an den FC Bayern veräußerten Anteile zurückzukaufen. Somit bleibt der deutsche Rekordmeister alleiniger Hausherr im WM-Stadion im Münchner Norden. Laut Stadionüberlassungs-vertrag bleibt der TSV 1860 aber bis 30. Juni 2025 Mieter in der Arena. Der Verein aus dem Stadtteil Giesing war aufgrund finanzieller Schwierigkeiten zum Verkauf der Anteile gezwungen worden. Ein Rückkauf galt aus denselben Gründen schon länger als unrealistisch, perspektivisch wurde bereits der Umzug in ein eigenes Stadion thematisiert.
(Stadionwelt, 28.04.08)

Jena: Hallenprojekt vor dem Aus
Das Vorhaben, am Jenaer Jenzigweg eine moderne Mehrzweckhalle zu errichten ist offenbar gescheitert. So will die Stadt einen älteren Beschluss, eine Investorengemeinschaft mit einem 2-Millionen-Euro-Zuschuss zu unterstützen, zurückziehen. Gründe sind vor allem die Nichteignung als Kongress-Stätte sowie der fragwürdige Lärmschutz. Die neue Halle war unter anderem für den Basketball-Bundesligisten Science City Jena gedacht. Dessen Abstieg aus der Beletage steht bereit fest, ob ein Hallenneubau somit wirklich nötig ist, wird sich zeigen. Die Stadt Jena erwägt derweil einen Neubau im Umfeld des Ernst-Abbe-Sportfelds.
(Stadionwelt, 29.04.08)

Österreich

Reed Messe auf Expansionskurs
Messebetreiber und –veranstalter Reed Exhibitions verstärkt von Wien aus seinen Expansionskurs in Osteuropa.
Geschäftsführer Matthias Limbeck sondiert in Belgrad, Bukarest und Istanbul nicht nur Möglichkeiten für Reed als Betreiber, sondern auch für österreichische Investoren für bevorstehende Messe-Privatisierungen.
(Wirtschaftsblatt, 20.03.2008)

Schweiz

Interlaken: Kanton zahlt sieben Millionen für Erweiterung des Kongresszentrums
Der Kanton Bern bezahlt an die Erweiterung des Kongresszentrums Interlaken einen einmaligen Beitrag von sieben Millionen Franken. Als Gegenleistung übernimmt die Casino Kursaal Interlaken AG während mindestens 20 Jahren die aus dem Kongressbetrieb zu erwartenden Defizite.
Die Anlage des Casino-Kursaals soll um einen Kongresssaal mit einem großen Foyer und Ausstellungsflächen mit moderner Infrastruktur ergänzt werden. Der Neubau soll frühestens 2009 fertig werden und 1.200 Menschen aufnehmen können. Die Erweiterung kostet im Ganzen 25 Millionen Franken. Die Gemeinden der Region, die Tourismusorganisation Interlaken sowie die Hotellerie und das Gewerbe leisten dazu Investitionsbeiträge in der Höhe von 12,5 Millionen Franken.
(Der Bund, 23.02.2008)

Zürich: Das neue Kongresszentrum am See nimmt seine erste große Hürde
Dass Zürich ein neues, größeres Kongresszentrum braucht, ist unbestritten. Die Frage, ob dafür das alte, als Denkmal geschützte Kongresshaus von Haefeli Moser Stieger aus der Landizeit weichen müsse, stand lange Zeit auf einem anderen Blatt. Am 12.03.2008 hat sich der Gemeinderat nach einer fast vierstündigen kontroversen Debatte erstmals mit 69 zu 45 Stimmen bei 5 Enthaltungen hinter das Neubauprojekt des Spaniers Rafael Moneo gestellt. Er stimmte einem Landkauf für 46 Millionen Franken zu und hiess gleichzeitig eine Reservationszahlung von 1 Million Franken für das Land bis zum definitiven Kauf gut. Zwar soll das neue Kongresszentrum am Ort des alten gebaut werden. Für das dazugehörende Kongresshotel wird aber auch eine Nachbarparzelle benötigt. Das letzte Wort zur Reservation des Grundstücks und zum Kauf wird allerdings das Volk (am 01. Juni) haben.
(Neue Zürcher Zeitung, 13.03.2008)

FC Schaffhausen plant spektakulären Neubau
Das Baugesuch für ein neues Fußballstadion mit 10.000 Sitz- und Stehplätzen in Schaffhausen wurde heute eingereicht. Das Projekt beinhaltet Stadion, Einkaufszentrum, Hotel, Fitness und Sportmedizin sowie Büro- und Praxisräumlichkeiten. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf rund 130 Millionen Schweizer Franken - gut 83 Millionen Euro.
Die Bewilligungsphase dauert voraussichtlich bis Ende dieses Jahres. Der Beginn der Bauarbeiten ist für das Frühjahr 2009 vorgesehen, damit das neue Stadion des FC Schaffhausen im Sommer 2011 eröffnet werden kann. Der Neubau wird den Anforderungen des Schweizer Fußball Verbandes an ein Erstligastadion entsprechen. Das Großprojekt wird im Norden der Stadt auf einem etwa 33.000 Quadratmeter großen Grundstück realisiert.
Im Stadion können, neben den Fußballspielen auch andere kulturelle und sportliche Anlässe durchgeführt werden. Dafür steht zum Beispiel ein großzügiger VIP-Business-Bereich zur Verfügung. Über dem Stadion- und Tribünenbereich wird ein Business- und Seminar-Hotel (3.100 Quadratmeter) mit 122 Doppelzimmern sowie vier Suiten und entsprechenden Tagungs- und Seminarräumlichkeiten erstellt. Darüber sind Büroräume und Praxen vorgesehen.
(Stadionwelt, 28.03.08)

Thun: Schadausaal wird zum KKThun
Der Thuner Schadausaal soll bis im Frühling 2011 zu einem Kultur- und Kongresszentrum erweitert werden. Das Stimmvolk hat dafür vor einem Jahr einen Kredit von 19 Millionen Franken bewilligt. Auf der Westseite des Saales wird ein zweiter Saal mit 500 Plätzen und einer Einstellhalle im UG angebaut. Der Hauptsaal wird technisch und akustisch aufgerüstet. Der Schadausaal wird zum KKThun umbenannt. KKT, analog zum Kultur- und Kongreszentrum KKL in Luzern war nicht möglich. Grund: Der Begriff KKT ist durch den Kanu Klub Thun belegt.
Das Siegerprojekt des Zürcher Architekturbüros EM2N hatte Kosten 23,5 Millionen Franken errechnet. Stadt und Volk setzten ein Kostendach von 19 Millionen Franken.
Der Gemeinderat hat beschlossen, den künftigen Betrieb des KKThun öffentlich auszuschreiben. Als ideale Lösung wird ein Hauptbetreiiber für das ganze Zentrum (Vermarktung, Gastronomie, Parkieren) angestrebt.
(Thuner Tagblatt, 09.04.08)