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Jede Stimme zählt! E-Petition zum Schutz der Drahtlosproduktion beschlossen

Mit Ausbau des LTE-Mobilfunknetzes sind an Bühnen und in Veranstaltungshäusern bereits erste Funkstörungen aufgetreten, tausende Fälle in ganz Deutschland können noch folgen. Eine Umstellung der gestörten Systeme auf andere Frequenzen ist fast immer nicht möglich. Folglich sind sie funktionsunfähig und wertlos. Bittere Konsequenz für Theater und die Veranstaltungsbranche: Neue und teure Systeme, deren Anschaffung für manches kleine Haus das finanzielle Aus bedeuten kann.

Durch die ursächliche Frequenzversteigerung nahm der Bund rund 3,6 Mrd. Euro ein. Trotzdem gibt es bis heute keinerlei ernsthafte Bestrebungen, die von den Funkstörungen Betroffene angemessen zu entschädigen. Ein Ersatzspektrum, das langfristig den gewohnt hohen Standard sichert, existiert nicht.

Die Betroffenen haben schuldlos die gesamte finanzielle Last zu tragen und bezahlen im Zweifel mit ihrer Existenz und erheblich verschlechterten Produktionsrahmenbedingungen.

Gegen diesen Missstand wendet sich die APWPT mit ihrer Petition und bittet Sie dabei um Ihre Unterstützung! Voraussichtlich Anfang Juli wird die Petition veröffentlicht werden. Dann ist es wichtig, dass auch Sie diese innerhalb von 3 Wochen unter https://epetitionen.bundestag.de zeichnen!

Die Petition soll die politisch Verantwortlichen nochmals auf die prekäre Lage der Nutzer drahtloser Produktionstechnik aufmerksam machen und nachdrücklich zum Handeln auffordern. Nach Auffassung des Verbandes kann die bislang in den Bundeshaushalt eingestellte Entschädigungssumme den wirtschaftlichen Schaden für die Betroffenen nicht annähernd kompensieren. Für die 700.000 Drahtlossysteme in Deutschland werden nach Schätzungen der APWPT Umstellungskosten von deutlich über 1 Mrd. Euro anfallen.
Bislang werden Entschädigungen von bis zu 124 Mio. Euro bewilligt.

Parallel zur Aufstockung der Entschädigungssumme verlangt die APWPT, Ausweichfrequenzen im Bereich 470 - 790 MHz dauerhaft für die drahtlose Produktion zu sichern, da diese bereits durch weitere internationale "Umwidmungskonzepte" gefährdet sind. Dies muss sich in geeigneten gesetzlichen Maßnahmen in Deutschland durch massives Engagement Deutschlands in internationalen Gremien niederschlagen - die Bundesrepublik soll sich laut Petitionstext im Rahmen europäischer und internationaler Vereinbarungen für den Erhalt des UHF-Spektrums für die Veranstaltungsproduktion einsetzen.

www.apwpt.org