Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren e.V.

Der EVVC repräsentiert über 600 Veranstaltungszentren, Kongresshäuser, Arenen und Special Event Locations in Europa. Veranstaltungsplaner und Zulieferbetriebe ergänzen das Spektrum und machen den EVVC so zum vielseitigsten Netzwerk der Branche.

31.07.2010 | 05:54 Uhr | Sie befinden sich hier: Startseite

Nachdem der Europäische Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. (EVVC) und Green Globe International im Mai diesen Jahres ein gemeinsames Zertifizierungsverfahren für Veranstaltungshäuser entwickelt haben, das in der Zwischenzeit bereits 15 Häuser erfolgreich absolvierten, durchlief nun auch die Geschäftsstelle des EVVC das Audit von Green Globe und erreichte Ende Juli problemlos die geforderte Punktezahl. Der EVVC ist damit der erste Verband in Deutschland mit einem Green Globe Zertifikat.

Unter der Dachmarke „EVVC Green Meeting und Events“ präsentieren sich erstmals zwölf Betriebe überwiegend aus der Schweiz am Gemeinschaftsstand des Europäischen Verbandes der Veranstaltungs-Centren e.V. auf der SuisseEMEX in Zürich. Sowohl der größte europäische Branchenverband als auch die teilnehmenden Unternehmen bekennen sich damit ausdrücklich zur Bedeutung nachhaltiger Veranstaltungen und ökologisch wertvollem Handeln.

Ausschreibung für die gemeinsame Fachkonferenz des GCB und EVVC "Green Meetings & Events" erfolgt

Das German Convention Bureau e.V. (GCB) und der Europäische Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. (EVVC) haben Ende Mai 2010 angekündigt, ihr jeweiliges Nachhaltigkeits-Engagement zu bündeln und gegen Jahresende 2010 die "Green Meetings & Events Konferenz" gemeinsam zu veranstalten.

Nun ist die Ausschreibung an die Mitglieder der beiden Verbände erfolgt, sich als Austragungsort für die Konferenz zu bewerben.

Matthias Schultze, Geschäftsführer des GCB und Joachim König, Präsident des EVVC, betonen: "Die Ausrichtung der Green Meetings & Events Konferenz bietet dem zukünftigen Veranstaltungsort die Möglichkeit, sich im Bereich 'Green Meetings' langfristig zu positionieren. Die Planung und Durchführung der Konferenz erfolgt absolut umweltgerecht: Catering, Werbemittel, Logistik und Energieversorgung werden umweltfreundlich organisiert und sollen Beispielcharakter für andere Veranstaltungen haben. Folglich wird vorausgesetzt, dass der Veranstaltungsort sich nachweislich im Bereich Nachhaltigkeit engagiert und dies durch eine Zertifizierung wie z.B. EVVC/Green Globe, ISO 14001, Ökoprofit, das EMAS- oder Viabono-Siegel belegen kann."

Geplant ist, dass der Austragungsort der "Green Meetings & Events Konferenz" Ende August bekannt gegeben wird.

Deutschlands Image als Tagungs- und Veranstaltungsdestination wird immer besser
 

Trotz deutlicher Einbußen in der Nachfrage sehen Anbieter sowie internationale und deutsche Veranstalter den Tagungsstandort Deutschland im Ranking erneut und mit großem Abstand auf Platz 1:

Rund jeweils 80 Prozent beider Gruppen sind überzeugt, dass Deutschlands Image als Tagungs- und Veranstaltungsdestination immer besser wird, so das auffallend einmütige Ergebnis des Meeting- & EventBarometers. Die Studie zum Tagungs- und Eventmarkt in Deutschland wurde heute auf der Messe IMEX vorgestellt. Initiatoren sind der Europäische Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. (EVVC), das GCB German Convention Bureau e.V. und die Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. (DZT). 2010 haben die Partner bereits zum vierten Mal das Europäische Institut für TagungsWirtschaft (EITW) beauftragt, den Veranstaltungsmarkt zu beleuchten.

Der deutliche Zuwachs an Schweizer Mitgliedshäusern um elf Betriebe seit August 2009 auf nunmehr insgesamt 16 macht deutlich, welche Bedeutung einer Branchenvertretung der Veranstaltungsindustrie in der Schweiz zugemessen wird. In der Zwischenzeit zählen neben MCH Messe Schweiz, Hallenstadion Zürich AG, Casino Kursaal Bern, Olma-Hallen St. Gallen, Kursaal Casino Interlaken AG auch das Zentrum Paul Klee und das Forum Fribourg zum Verband, um nur einige zu nennen.

Vorrangiges Ziel der Verbandsmitgliedschaft ist für die meisten Häuser der Austausch unter Kollegen – auch über Ländergrenzen hinweg - zu Aspekten der Qualitätssicherung, der Aus- und Weiterbildung und des Benchmarkings. Auf der anderen Seite erwarten die Schweizer Häuser durchaus einen Zugang zum Deutschen Markt mit entsprechenden Marketingmaßnahmen durch ihre Mitgliedschaft beim größten europäischen Branchenverband.

Auf seiner diesjährigen Jahreshauptversammlung vom 18. bis 20. April 2010 im CCD Congress Center Düsseldorf wählten die Mitglieder des Europäischen Verbandes der Veranstaltungs-Centren e.V. (EVVC) Dr. Ursula Paschke, Messe- und Congress Centrum Halle Münsterland einstimmig zur neuen Vizepräsidentin.

Die außerhalb des Turnus liegende Vorstandswahl war notwendig geworden, da der bisherige Vizepräsident Matthias Schultze zum 01. Mai 2010 die Geschäftsführung des German Convention Bureaus annimmt und somit seinen Mitgliedsstatus im Verband verliert.

Anlässlich seiner Jahreshauptversammlung in Düsseldorf verlieh der Europäische Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. am Abend des 19. April 2010 bereits zum vierten Mal die EVVC Awards in den Kategorien „Corporate Social Responsibility/ Ökologie“, „Corporate Social Responsibility/ Gesellschaft & Soziales“ sowie „Beste Eigenveranstaltung“.
In der Rubrik „CSR/ Ökologie“ ging der Preis an das Congress Centrum Stadtgarten Schwäbisch Gmünd. Das Kultur- und Kongress Zentrum FILharmonie Filderstadt gewann den Preis in der Kategorie „CSR/ Gesellschaft & Soziales“ und die Lübecker Musik- und Kongresshallen GmbH gewann den EVVC Award 2010 für die Beste Eigenveranstaltung.

Der Europäische Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. (EVVC) fordert für die Veranstaltungsbranche mit all seinen Häusern eine Kostenerstattung in Höhe von 2-3 Milliarden Euro für die entstehenden Ausgaben im Rahmen der Neuvergabe der Funkfrequenzen (Digitale Dividende). „Auf unsere überwiegend kommunal getragenen und somit von Steuergeldern finanzierten Häuser kommen immense Kosten zu“, prophezeit EVVC-Präsident Joachim König, Direktor Hannover Congress Centrum. Um auch nach der Neuvergabe der Funkfrequenzen in Kongresszentren, Mehrzweckhallen, Arenen und Theatern sowie vielen anderen Veranstaltungseinrichtungen von der Volkshochschule bis zur Fortbildungsakademie weiterhin die Technologie der drahtlosen Mikrofone anbieten zu können, wird nahezu überall die komplette Neuanschaffung der tontechnischen Ausstattung erforderlich sein. Die bisher genutzten drahtlosen Mikrofone werden auf anderen Funkfrequenzen nicht funktionieren. 

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