Night of Light 2020 | Größte Aktion dieser Art: Veranstaltungsbranche setzt strahlendes Zeichen

Veröffentlicht am 22.06.2020
Quelle: Messe Frankfurt Venue GmbH Night of Light: Festhalle
Quelle: Messe Frankfurt Venue GmbH Night of Light: Kap Europa
Quelle: Mehrzwecksäle Norderstedt Night of Light: Kulturwerk am See Norderstedt
Quelle: Mehrzwecksäle Norderstedt Night of Light: Kulturwerk am See Norderstedt
Quelle: mainzplus CITYMARKETING Night of Light: Rheingoldhalle
Quelle: Shure Distribution GmbH Night of Light: Shure Distribution GmbH, Firmengebäude Eppingen
Quelle: Shawn Hellman, OsnabrückHalle Night of Light: OsnabrückHalle
Quelle: Olaf Malzahn Night of Light: Musik- und Kongresshalle Lübeck
Quelle: Freiheitshalle Hof, Stephan Weiss Night of Light: Freiheitshalle Hof
Quelle: Adam Hall Group Night of Light: Adam Hall Group, ExperienceCenter Neu-Anspach
Quelle: Shure Distribution GmbH Night of Light: Shure Distribution GmbH, Niederlassung Österreich, Bürogebäude Schwaz

Deutschland ist in rotem Licht erstrahlt. Fast 9000 Gebäude in bundesweit mehr als 1500 Städten sind in der Nacht vom 22.06.2020 auf den 23.06.2020 mit rotem Licht illuminiert worden. Die Aktion "Night of Light" wurde vom EVVC unterstützt. Der Verband hatte Mitglieder, Partner und die gesamte Branche aufgerufen, sich an der groß angelegten Aktion zu beteiligen und auf die dramatische Lage der Veranstaltungswirtschaft aufmerksam zu machen. In der Bildergalerie finden Sie Impressionen von beteiligten Mitgliedshäusern und Partnern.

Mit der Aktion „Night of Light 2020“ machen die mehr als 8000 Teilnehmer auf die dramatische Lage der Veranstaltungswirtschaft aufmerksam. Durch die behördlichen Auflagen im Zuge der Corona-Krise droht einem der größten Sektoren der deutschen Wirtschaft eine Pleitewelle enormen Ausmaßes. Mit der „Night of Light 2020“ rufen Marktteilnehmer aus allen Bereichen der Veranstaltungswirtschaft zu einem Dialog mit der Politik auf, um Lösungen und Wege aus der Krise zu entwickeln.

„Die überwältigende Zahl von Unterstützern und Teilnehmern aus allen Disziplinen der Veranstaltungswirtschaft zeigt deutlich, dass wir ein riesengroßes Problem haben“, sagte Tom Koperek, Initiator der Aktion „Night of Light 2020“ und Vorstand der LK-AG Essen. Die nächsten 100 Tage werde die Veranstaltungsbranche nicht überstehen, wenn es keine alternativen Lösungsansätze gebe. „Wir hoffen, dass die Politik jetzt wach geworden ist und sich dazu bereit zeigt, mit uns in einen lösungsorientierten Dialog einzutreten.“

Mit der größten Aktion dieser Art jemals haben sich Unternehmen der Veranstaltungswirtschaft zusammengeschlossen und ein strahlendes Zeichen für eine vom Aussterben bedrohte Branche gesetzt: Eventlocations, Spielstätten, Veranstaltungszentren und andere Bauwerke sind im Rahmen der „Night of Light“ zu rot leuchtenden Mahnmalen geworden. Durch das Medium des Lichts sollte der Wirtschaftszweig der Veranstaltungsbranche in seiner Gänze sichtbar gemacht werden – einer Branche, die über 150 Gewerke und Disziplinen umschließt und daher über keine einheitliche Lobby verfügt, obwohl sie in ihrer Gesamtheit hinsichtlich Beschäftigtenzahlen und Umsatz unter den Top 3 Branchen in Deutschland rangiert. Allein Konzerte, Volksfeste, Firmenfeiern und Messen ziehen in normalen Jahren in Deutschland knapp 500 Mio. Besucher an. Da diese gar nicht oder nur unter erheblichen Auflagen stattfinden können, ist der Veranstaltungsbranche die Arbeitsgrundlage entzogen worden: Gravierende Folgen für den Arbeitsmarkt und die kulturelle Vielfalt drohen.

Die derzeitigen Hilfeleistungen in Form von Kreditprogrammen stellen kein probates Mittel dar, um die Veranstaltungswirtschaft zu retten, da die Kredite nicht wertschöpfend investiert werden können. Sie müssen aufgewendet werden, um die Betriebskosten zu decken, während es weiterhin keine Einnahmen gibt. Am Ende steht daher die erneute Zahlungsunfähigkeit in Verbindung mit einer Überschuldung der betroffenen Unternehmen. „Das ist nur eine Verlängerung des Siechtums“, sagte Koperek in einer Pressekonferenz am Montag. „Man hängt die Veranstaltungswirtschaft an ein Beatmungsgerät, und irgendwann wird die Sauerstoffflasche leer sein.“ Er fügte hinzu, dass sich die Aktion ausdrücklich nicht gegen die im Zuge der Corona-Krise beschlossen Hygienemaßnahmen wende. „Das Virus ist da. Es ist gefährlich und für uns nicht beherrschbar“, sagte Koperek. Ziel der Aktion sei der Dialog der Veranstaltungsbranche mit der Politik, um echte Hilfemaßnahmen zu entwickeln. „Wie können wir erreichen, dass die Mehrheit der Unternehmen in der Veranstaltungswirtschaft die Corona-Krise übersteht?“

 

Links zur Aktion:

Pressemappe zum Download:
https://www.lk-ag.com/fileadmin//lk_redaktion/Downloads/PRESSEMAPPE_NIGHT_OF_LIGHT.zip

YouTube-Link zur Pressekonferenz:
https://www.youtube.com/watch?v=RppAQ-8OYvM

Website:
https://night-of-light.de/

Facebook:
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