N&M startet ins neue Ausbildungsjahr: „Eine Verantwortung für die Branche“

Veröffentlicht am 29.09.2022
Quelle: Neumann&Müller Willkommen bei N&M in Frankfurt! Die Auszubildenden Finn Azap, Tim Burgwinkel und Linus Schröder
Quelle: Alexandra Baier Geschäftsführer Torsten Jacobs
Quelle: Michael Ebert Volker Ruf, Ausbildungsleiter Global bei N&M

Mit dem Beginn des Ausbildungsjahres 2022 sind 57 junge Menschen zu Neumann&Müller Veranstaltungstechnik gekommen. Ihre unterschiedlichen Interessen treffen auf ein breites Ausbildungsangebot: Längst ist nicht mehr allein die Veranstaltungstechnik nachgefragt, das Spektrum reicht von Kaufleuten bis zu Mediengestaltern. Damit hat sich N&M zum größten Ausbildungsbetrieb der Branche entwickelt und sorgt so im hart umkämpften Personalmarkt für bestens vorbereiteten Nachwuchs für das eigene Unternehmen – aber auch darüber hinaus. 

Mehr als verdoppelt hat sich die Zahl aller Auszubildenden bei Neumann&Müller Veranstaltungstechnik, seit mit Monatsbeginn 57 junge Erwachsene neu in ihren künftigen Beruf gestartet sind. 105 Azubis insgesamt sind nun im Unternehmen. Rund drei Viertel von ihnen haben sich für die Fachkraft für Veranstaltungstechnik entschieden. Dabei ist das Ausbildungsangebot bei N&M in den zurückliegenden Jahren kontinuierlich gewachsen. In sechs Berufen bildet das Unternehmen derzeit aus: Neben der Veranstaltungstechnik sind es Fachkräfte für Lagerlogistik, Veranstaltungskaufleute, Kaufleute für Büromanagement; Mediengestalter:innen für Bild und Ton sowie Fachinformatiker:innen für Systemintegration. Nur für den Ausbildungsweg Personaldienstleistungskaufleute hat N&M keine geeigneten Bewerber:innen finden können. „Dennoch sind wir zufrieden: Wir haben fast alle Stellen besetzt, die wir vorgesehen hatten“, so Volker Ruf, Ausbildungsleiter Global bei N&M.

Das ist keine Selbstverständlichkeit im durch die Corona-Pandemie von Personalsorgen gebeutelten Event-Sektor. „Es ist nach wie vor ein enormes Problem, vor allem gut ausgebildete Fachkräfte zu finden“, unterstreicht N&M-Geschäftsführer Torsten Jacobs. Gerade in den zurückliegenden Sommermonaten, in denen Kundenunternehmen endlich wieder verstärkt Live-Kommunikationsmaßnahmen beauftragten, war der Personalmangel schmerzhaft zu spüren. Das werde auch weiterhin so sein, so Jacobs weiter. „Mit dem weiten Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten, das wir anbieten, investieren wir auch ins eigene Unternehmen. Wer von uns ausgebildet wird, ist top vorbereitet für die Berufskarriere. Damit übernehmen wir Verantwortung für die gesamte Branche.“

Dazu wurden zu diesem Ausbildungsjahr die Gehälter für alle Berufsbilder bei N&M angehoben. Im ersten Jahr beträgt das Entgelt nun 1.020 €. In den beiden folgenden Ausbildungsjahren steigt die monatliche Vergütung dann jeweils um 50 €. Von der Erhöhung profitieren auch die Auszubildenden im Unternehmen, die sich nun im zweiten oder dritten Lehrjahr befinden.

„Wir wollen unterstreichen, dass es sich bei den Ausbildungsberufen, die wir anbieten, um überaus anspruchsvolle Jobs handelt – die gleichzeitig auch immer spezialisierter werden. Und: Wir bieten nicht nur eine fachlich gute, sondern auch eine gut bezahlte Ausbildung an“, sagt Volker Ruf. „Denn mit unserem Angebot stehen wir heute im Wettbewerb nicht nur mit dem eigenen Gewerbe, sondern mit allen privatwirtschaftlichen und öffentlichen Anbietern. Deshalb setzen wir auf eine hochwertige Ausbildung – und auf eine attraktive Bezahlung.“

Mit dem starken Niveau der Ausbildung einher geht eine konsequente Fortentwicklung der Lerninhalte. „Durch die Digitalisierung sind nicht nur neue Berufsbilder entstanden; auch die Aufgaben zum Beispiel für Veranstaltungstechniker selbst haben sich verändert“, erläutert Volker Ruf. Ob komplexe IT-Infrastrukturen und Netzwerke als Basis zum Beispiel für Streaming-Lösungen oder Technologien für virtuelle Studios und Augmented Reality: entsprechend müsse auch neues Wissen um diese Aspekte in die Köpfe des Nachwuchses. Schöner Nebeneffekt: Entwickeln sich Berufsbilder inhaltlich weiter, sprechen sie auch neue Zielgruppen an; das soll auch in der Personalakquise herausgestellt werden. Die Ausbildungspläne und Prüfungsordnungen wären offen genug, so dass Unternehmen die Ausrichtung in Teilen branchen- und marktspezifisch gestalten können. Ruf: „Wer zusätzlich einen besonderen Interessensschwerpunkt innerhalb seiner Ausbildung berücksichtigt haben möchte, kann das mit uns vereinbaren.“

Die hohe Qualität der Ausbildung bei N&M ist nicht nur breit angelegte Nachwuchsförderung, sondern soll vor allem dazu beitragen, mittelfristig dem Fachkräftemangel auch im eigenen Haus selbst entgegenzuwirken und vor allem junge Menschen ans Unternehmen zu binden. Denn über Jahrzehnte war es in der Branche üblich, sich nach der Ausbildung selbständig zu machen und sich als Freier Techniker in Projekte einzubringen. Torsten Jacobs: „Wir machen dem Großteil unserer Azubis nach bestandener Prüfung ein Übernahmeangebot; mittlerweile entscheiden sich auch drei Viertel von ihnen für die Festanstellung.“ In krisenhaften Zeiten, das stelle sich gerade jetzt heraus, sei das für alle Beteiligten im Markt – Mitarbeitende, Dienstleister und deren Kunden – ein erheblicher Vorteil.

Dennoch müsse der Wirtschaftszweig insgesamt besser in den Personalmarkt kommunizieren. „Wenn geregelte Arbeitszeiten, Work-Life-Balance und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für junge Menschen stärkere Bedeutung haben als für die Generation davor, müssen wir als Unternehmen darauf Antworten finden und uns dazu positionieren, auch um dem vermeintlich schlechten Image unserer Branche entgegenzuwirken“, so Jacobs weiter. N&M sehe er da auf einen guten Weg; das auf Partizipation und Partnerschaft ausgelegte Beteiligungsmodell seines Unternehmens könne diese Vorteile an vielen Stellen schon voll ausspielen.

www.neumann&mueller.com

 

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